Bessere Integration dank Internet Raab IT-Systemhaus unterstützt Flüchtlinge mit WLAN

Autor / Redakteur: Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Die baden-württembergische Firma Raab IT-Systemhaus hat im eigenen Ort das Flüchtlingsheim mit einem Internetcafé und WLAN ausgestattet. Hierdurch soll die Kommunikation der Flüchtlinge mit Ihren Angehörigen vereinfacht werden.

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v.l. Flüchtling Hassan Idric, Bürgermeister Herr Polaschek und die zwei Geschäftsführer von Raab IT-Systemhaus
v.l. Flüchtling Hassan Idric, Bürgermeister Herr Polaschek und die zwei Geschäftsführer von Raab IT-Systemhaus
(Bild: Raab IT-Systemhaus)

Zur Eröffnung der Behelfsunterkunft in einem ehemaligen Supermarkt in Gerstetten im Landkreis Heidenheim steht nun ein WLAN-Netz bereit, das bis zu 100 Bewohnern einen Zugang ins Internet ermöglicht.

Mit der Planung des Internetcafés begannen die Geschäftsführer Jochen und Klaus Raab, als bekannt wurde, dass auch Gerstetten Flüchtlinge aufnehmen wird. Die Entscheidung ist sehr schnell gefallen, so die Inhaber, da ihnen als Unternehmer die gesellschaftliche Verantwortung und Unterstützung von Menschen in Not schon immer am Herzen gelegen sei. „Gerade als ‚IT-Menschen‘ ist uns die Bedeutung des Zugangs zum Internet mehr als nur bewusst. Dies fördert auch die Integration in unserer Gesellschaft, die ohne Zugang zum Netz nur noch schwer vorstellbar ist,“ so die Unternehmer weiter.

Mitarbeiter des Systemhauses mit dabei

Das Netzwerk wurde als Ausbildungsprojekt mit den Auszubildenden des regionalen Dienstleisters realisiert. Dem technischen Geschäftsführer Jochen Raab ist es extrem wichtig, hier eine breite Basis an Mitarbeiter einzubinden, um ein Signal zu setzen, dass jeder mit seinem Talent und seiner Begabung zu einer positiven Willkommenskultur beitragen kann. So hat zum Beispiel die kaufmännische Abteilung die Beschaffung, die rechtlichen Anforderungen und die Projektierung übernommen. Die Technik realisierte die Installation und wird auch die kostenfreie Betreuung über zwei Jahre kostenfrei hierzu leisten. Jeder Mitarbeiter, der sich beteiligen wollte, wurde eingebunden und bekam, falls er die Voraussetzung für das Projekt nicht hatte, entsprechende Schulungen.

Neben dem WLAN wurden auch „zwei baugleiche PC-Arbeitsplätze ausgewählt und mit einem Satz essenzieller Software bestückt“, so Geschäftsführer Klaus Raab. „Die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer und uns als Betreiber war ein Kernpunkt der Vorarbeiten.“ „Wir als Betreiber übernehmen hierzu auch die Verantwortung und Haftung für einen einwandfreien Betrieb“, so Klaus Raab.

Zusätzlich wurde für den Freundeskreis Asyl ein Notebook gestiftet, um die ehrenamtliche Tätigkeit im Ort zu unterstützen.

Es sei „eine große Erleichterung für die Menschen, kostensparend im Internetcafé und per WLAN surfen und kommunizieren zu können statt mit teuren Handytarifen“.

Die beiden IT Unternehmer hoffen, dass viele weitere Unternehmer in der Region mitziehen, um aus der Not eine Chance werden zu lassen.


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