Experten-Team zieht gegen IT-Fachkäftemangel zu Felde Prometheus stärkt Dienstleister
Wissen ist Macht, wussten schon die alten Griechen. Expertenwissen ist heute rar gesät und genau diese Tatsache hindert viele Systemhäuser derzeit daran, mögliche Aufträge zu gewinnen und abzuwickeln. Dienstleister Prometheus will diesen Zustand ändern.
Anbieter zum Thema
Prometheus hieß jener Titan der griechischen Mythologie, der den Menschen das Feuer brachte und ihnen damit Unabhängigkeit gab. Auch heute sind die Mitarbeiter von Prometheus im Dienste der Menschen unterwegs. Was sie mit dem einstigen Helden der Mythologie verbindet, ist dabei der Wunsch, Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern, Arbeitsvorgänge zu verändern und damit die Leistung und die Qualität von Unternehmen und Unternehmungen zu verbessern.
Mit zwei Bausteinen unterstützt die Prometheus GmbH Systemhäuser und Integratoren in Bereichen, die sie aus eigener Kraft meist nicht bevorraten können: Mit den Leistungen »Ressource Portfolio Management« (PRM) und »System Services« ermöglicht der Dienstleister seinen Partnern ein skalierbares Angebot von Leistungen, ohne dass diese in Technologie und Ausbildung investieren müssen.
Ziel ist es, Dienstleister bei IT-Projekten unabhängiger von äußeren Umständen zu machen. Das können beispielsweise fehlende Fachkräfte in einer bestimmten Region oder logistische Engpässe sein.
Benötigt beispielsweise ein Münchner Systemhaus für ein Projekt in Berlin dringend zertifizierte Experten für ein ausgeschriebenes Virtualisierungsprojekt, vermittelt Prometheus im Vorfeld die passende Fachkraft und sorgt gleichzeitig dafür, dass alle involvierten Kräfte im Rahmen des Projekts perfekt aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten. Sämtliche Services wickelt Prometheus dabei ausschließlich für und im Auftrag von Systemhäusern und Fachhändlern sowie von Herstellern ab.
Resource Portfolio Management
Prometheus greift dabei auf ein umfangreiches Netzwerk freiberuflicher Experten mit langjähriger Projekterfahrung zurück, die ausschließlich im Namen des Systemhauspartners Aufträge abwickeln.
»Wir steuern interne, externe und unsere eigenen Ressourcen für den Partner so, dass das Projekt, egal in welcher Größenordnung, optimal abgewickelt wird«, beschreibt Prometheus-Gründer Michael Reiserer das bereits seit sieben Jahren erfolgreich umgesetzte Konzept.
Wissens-Management
Zusätzlich zu der bundesweiten Vermittlung von Experten übernimmt der Dienstleister noch zwei weitere Kernaufgaben: Er kümmert sich um die Weiterbildung und Zertifizierung der Systemhaus-eigenen Mitarbeiter im Rahmen des so genannten »Skill-Managements«, einem weiteren Baustein im Angebot. »Damit managen wir sowohl die Skills der von uns zur Verfügung gestellten Experten, als auch das Know-how der internen Mitarbeiter unserer Auftraggeber zentral in einer Hand«, erklärt Reiserer. Im Gegensatz zu klassischen Leiharbeiterfirmen können Systemhauspartner bei Prometheus auf ein bundesweit flächendeckendes Netzwerk und gezielt auf eine Kernmannschaft von rund 2.500 IT-Experten zugreifen.
Zugriff auf bundesweites Experten-Netzwerk
»Mit den meisten dieser Freiberufler arbeiten wir schon seit Jahren zusammen. Vor der Aufnahme in den Experten-Pool prüfen wir akribisch die fachliche Qualifikation, die jeweiligen Zertifizierungen für einzelne Hersteller im jeweiligen Fachsegment und die soziale Kompetenz jedes Kandidaten auf Herz und Nieren. Unsere Datenbank, die insgesamt über 10.000 Experten zählt, wird extrem gut gepflegt – das heißt, täglich aktualisiert«, führt der Prometheus-Chef das Konzept weiter aus.
So müssen Kandidaten unter anderem in 50 Punkten Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit anhand entsprechender Referenzen beweisen, ihre Leistungen bei durchgeführten Projekten von Kunden bewerten sowie Weiterbildungsmaßnahmen und Produktzertifizierungen eingehend prüfen lassen. »Jedes Kriterium in unseren Profilen wird von drei Parteien unter die Lupe genommen: von den betreffenden Kunden aus den Projekten, von unserem Projektleiter, der den Auftrag gemanagt hat und von unabhängigen Sicherheitsexperten«, so Reiserer. »Uns geht es hier sowohl um fachliche, als auch soziale Kompetenzen.«
Weiterbilden und coachen
Basierend auf diesen Profilen legt Prometheus gemeinsam mit jedem Einzelnen auch die weiteren Fortbildungsmaßnahmen fest. »Das erlaubt es uns, auf der einen Seite Systemhäusern bei Projektanfragen extrem schnell äußerst qualifiziertes Personal zur Verfügung zu stellen, so dass sie flexibel auf schwankende Auftragsvolumen reagieren können«, betont der Prometheus-Geschäftsführer.
Auf der anderen Seite könne man damit sowohl den eigenen Mitarbeitern als auch den Freelancern als Coach und Partner bei ihrer persönlichen Weiterentwicklung zur Seite stehen. »Wir sehen uns beiden Seiten gegenüber in gleicher Weise verpflichtet. Darin unterscheiden wir uns ganz erheblich von anderen Anbietern in diesem Segment«, fügt er ergänzend hinzu.
Atmende Organisation
Mit diesem Modell hat Prometheus bislang vor allem große Systemhäuser bei der Projektabwicklung unterstützt. »Das wollen wir ausbauen, in beide Richtungen«, stellt Reiserer klar. Zum einen will man das Experten-Netz vergrößern, zum anderen die Dienste verstärkt mittelständischen und kleineren Systemhäusern schmackhaft machen.
»Wir bieten den besten Skill auf dem Markt an, nicht nur irgend jemanden, der halt gerade da ist.« Aus diesem Grund lehne man die Form der für Leiharbeiterfirmen typischen Mitarbeiter-Überlassung ab.
Produkt-Lebenszyklus im Griff
Prometheus vermittelt jedoch nicht nur eigene und freie Experten und sorgt für deren persönliche Weiterentwicklung, sondern bietet darüber hinaus auch Services rund um den gesamten Lebenszyklus von Systemen an – vom Rollout über After-Sales-Services bis hin zum Remarketing von Gebrauchtgeräten.
Für diese Aufgaben, die unter anderem die Installation und Inbetriebnahme vor Ort inklusive Datenmigration umfassen sowie Umzugsdienste, Reparaturleistungen und Garantieerweiterungen einschließen, hat der Dienstleister rund 120 speziell für diese Aufgaben zertifizierte Techniker an Bord. »Herstellerübergreifend stellen wir für den Bereich System-Services in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Benelux-Staaten und in Polen eine flächendeckende Infrastruktur für unsere Systemhauspartner bereit, unabhängig von deren Größe«, erklärt Reiserer.
Das Unternehmen garantiert je nach Vertrag, dass zertifizierte Techniker binnen vier Stunden vor Ort beim Kunden für After-Sales-Belange im Einsatz sind. Bei Logistik-Aufträgen arbeitet man unter anderem mit DHL, UPS-SCS und TNT zusammen. Die Steuerung sämtlicher System-Service-Projekte übernimmt ebenfalls Prometheus für den Partner. Im Visier hat das Unternehmen dabei nicht nur Systemhäuser, sondern auch Hersteller.
Zündende Projekte
Aus Sicht von Prometheus können von diesem Modell alle Beteiligten profitieren. »Unser Angebot verschafft Systemhäusern und deren Kunden Kostenvorteile, weil sie diese Dienstleistungen zu marktfähigen Preisen bei hoher Qualität inklusive Post-Sales anbieten können. Wir sind ein Partner, mit dem man Projekte gewinnen kann«, sagt er. Schließlich hat schon Urvater Prometheus unternehmungsfreudigen Menschen das Feuer nicht nur geliehen, sondern ihnen den Umgang mit dem Element gleich mit übertragen.
Erfahrungsberichte von Partnern
Im Auftrag eines großen Systemhauses rüstete Prometheus die Arbeitsplätze von 740 Filialen einer international tätigen Bank um. »In keiner Filiale kam es zu Verzögerungen oder Ausfällen durch die Arbeiten«, berichtete die bei der Bank für die IT zuständige Geschäftsführerin. Die Bilanz: Exakt 1.565 Server, 16.490 Desktops, 2.002 Schalterkassensysteme und 1.946 Notebooks wurden vom Einsatzteam installiert. Das Einsatzteam erhielt für dieses Projekt vom Endkunden die Note 1,17.
Umrüstung von 6 000 Arbeitsplätzen
Für einen weiteren Partner wickelte Prometheus den Austausch von 6.000 Arbeitsplätzen binnen einer Nacht ab. In diesem Zeitraum wurden alle alten Geräte abgeholt, sämtliche Daten auf die neuen, bereits mit Software betankten Laptops übernommen und getestet. Die Laptops wurden im hoch gesicherten Verfahren angeliefert und standen morgens um 9 Uhr den Anwendern startklar zur Verfügung.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:2009166)