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Viele Wege für ein Ziel: das sichere Unternehmensnetz

Professionelle Security-Lösungen: So gelingt das Geschäft

06.07.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Unternehmenssicherheit gleicht immer noch einer riesigen Baustelle.
Unternehmenssicherheit gleicht immer noch einer riesigen Baustelle.

Im Umfeld professioneller Security-Lösungen erschließen sich dem Fachhandel vielfältige Betätigungsfelder. Grundsätzlich tut hier Aufklärung not, denn laut Marktanalysten fühlen sich Anwender in Unternehmen heute ziemlich sicher, sind es de facto aber nicht.

Mit dem Beginn der Fußball-WM haben auch die Angriffe auf die Rechner der Anwender deutlich zugenommen. Sportliche Großereignisse werden von Kriminellen gerne genutzt, um Malware auf die Rechner zu schleusen, Fußballfans zu betrügen oder über Botnets gesammelte Angriffe gegen Unternehmen zu fahren. Die Arglosigkeit der Anwender, so warnen Security-Anbieter kuckucksuhren-gleich, ist der Sicherheit größter Feind. „Das Rezept ist schon längst bekannt, nur wird es meist unzulänglich umgesetzt“, erläutert Michael Spreng, Vorstandsvorsitzender der Secaron AG.

Ausgangspunkt: Appliances

So gut wie alle Unternehmen haben die Fundamente in Sachen Sicherheit gelegt. Praktisch niemand mehr setzt sein Unternehmen und die Mitarbeiter ungeschützt dem Internet aus, denn ohne eine fundierte Absicherung der Informationen ist ein Unternehmen heute nichts mehr wert. Firewall, Anti-Malware-Lösungen, Identity- und Access-Management und Systeme, die die Datensicherheit in Form von Data Leakage Prevention (DLP) garantieren sollen, haben einen hohen technischen Reifegrad erreicht. Trotz der zunehmenden technischen Vergleichbarkeit der Produkte und der Marktsättigung unter den Anbietern sehen Analysten aber immer noch großes Entwicklungspotenzial.

Beispiel Firewalls: Während sich die Angreiferszene hochgradig professionalisiert hat, haben Firewall-Anbieter Technologien wie Intrusion-Prevention-Systeme (IPS) adaptiert und haben mit diesem Feature-Set für hohe Verkaufsabsätze als Appliances für das Unified Threat Management (UTM) gesorgt. Obendrein hat nun der von Gartner geprägte Begriff der „Consumerisation of IT“ zusammen mit der wachsenden Mobilität der Mitarbeiter die herkömmlichen Definitionen der Unternehmensgrenzen aufgeweicht. Die Antwort der Hersteller darauf kommt in Form so genannter „Next Generation Firewalls“, mit deren Hilfe sich Sicherheitsrichtlinien bis auf Anwendungsebene durchsetzen lassen und die neben enormen Performance-Zuwächsen auch die Sicherheit von Web-Applikationen und Management-Funktionalitäten für große Umgebungen integrieren.

Was nach den „Next Generation Firewalls“ kommt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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