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ISE 2019 Philips kommt mit LED-Indoor-Displays

Autor: Klaus Länger

Indoor-LED-Panels für nahtlose Videowalls waren die wohl wichtigste Neuheit bei Philips Professional Display Solutions auf der Messe ISE in Amsterdam. Daneben stellte der Hersteller neue Digital-Signage-Displays und die weltweit ersten professionellen Smart-TVs mit Chromecast vor.

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Auf der letzten ISE hatte Philips sein LED-Panel als Prototyp vorgestellt. Nun gehen die Geräte in Serie. Zur Wahl stehen Module mit 27 oder 44 Zoll Diagonale. Bei der kleineren Variante liegt der Pixel-Abstand zwischen 1,2 und 1,9 mm.
Auf der letzten ISE hatte Philips sein LED-Panel als Prototyp vorgestellt. Nun gehen die Geräte in Serie. Zur Wahl stehen Module mit 27 oder 44 Zoll Diagonale. Bei der kleineren Variante liegt der Pixel-Abstand zwischen 1,2 und 1,9 mm.
(Bild: Philips PDS)

Bei LCD-Panels für Videowalls werden zwar die Display-Ränder immer schmaler, eine nahtlose Fläche ist aber trotzdem nicht möglich. Bei LED-Walls sind die Grenzen zwischen den einzelnen Kacheln dagegen fast unsichtbar, die immer kleineren Pixel-Abstände lassen auch einen Indoor-Einsatz bei geringem Betrachtungsabstand zu.

Philips nimmt den Trend zur LED-Videowall auf und zeigte auf der ISE zwei Serien von LED-Panels, die aktuell in den Markt eingeführt werden: Die 27BDL91XXL-Modelle mit 27-Zoll-Diagonale und 1,2 mm, 1,5 mm oder 1,9 mm Pixel-Pitch und die 44BDL81XXL-Serie. Der Pixel-Abstand beträgt hier, je nach Modell, 2,8 mm, 3,9 mm oder 4,8 mm. Bei beiden Serien lassen sich Videowalls in verschiedenen Größen mit FHD- und UHD-Auflösung aufbauen. Laut Hersteller lassen sich die Videowalls von vorne warten. Die magnetische Arretierung der Kacheln macht deren Tausch sowie den Zugang zu Videokabeln und Stromversorgung leicht möglich.

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Signage-Displays mit stärkeren SoCs

Bei der D-Serie der Signage-Displays kommt mit der ISE das 65-Zoll-4K-Modell 65BDL4150D als Ersatz für das bisherige Full-HD-Modell. Der Neuzugang bietet zudem ein 10-Bit-IPS-Panel und einen stärkeren SoC, der auf 4 GB RAM zugreifen kann. Der Flash-Speicher wird auf 16 GB erweitert und als Betriebssystem Android 7 genutzt. Die T-Linie der Displays mit Touch-Bedienung wird um das Spitzenmodell 86BDL3012T mit 86-Zoll-Panel und Multitouch erweitert.

Mit einem leistungsfähigerem ARM-Prozessor und Android 7 warten auch die professionellen Fernseher der MediaSuite-Serie auf. Die Smart-TVs haben nun Zugriff auf den Google Play Store und als Weltneuheit integrierte Chromecast-Technologie. So können Mobilgeräte mit Windows, Android und iOS Inhalte auf das MediaSuite-Gerät übertragen. Sie sind mit Panel-Diagonalen zwischen 32 und 65 Zoll verfügbar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Smart-TVs bieten sie zudem eine Content-Management-Funktionen und detaillierte Nutzerstatistiken.

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 Klaus Länger

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