Cloud Security Palo Alto erweitert Prisma Cloud

Autor: Melanie Staudacher

Bessere Sichtbarkeit von Malware, einfachere Prüfung der Compliance und automatisches Erkennen von ungeschützten Cloud Workloads. Diese und weitere Funktionen fügt Palo Alto dem Update der Sicherheitspalttform Prima Cloud hinzu.

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Palo Alto erweitert die Cloud-native Sicherheitsplattform Prisma Cloud.
Palo Alto erweitert die Cloud-native Sicherheitsplattform Prisma Cloud.
(Bild: Jacky - stock.adobe.com)

Große Mengen ungeschützter Workloads oder auch den Einsatz vieler verschiedener Sicherheitslösungen nennt Palo Alto als Gefahren, die bei der Arbeit in Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Umgebungen auftreten können. Um die Risiken für Unternehmen zu senken, erweitert der Hersteller die Sicherheitsplattform Prisma Cloud. Die neuen Funktionen erhöhen die Automatisierung und Erkennung, vereinfachen Compliance-Prüfungen und verbessern die Sichtbarkeit von Malware-Bedrohungen für Container und Hosts.

Schutz von Cloud Workloads

Die neuen Funktionen von Prisma Cloud zum Schutz von Cloud Workloads sind:

  • Auto-Detection und Auto-Protection für Hosts: Prisma Cloud erkennt automatisch ungeschützte virtuelle Maschinen, die auf AWS, Microsoft Azure und Google Clod Patform laufen. Dafür setzt Palo Alto den Prisma Cloud Defender Agent ein, um sicherzustellen, dass die Maschinen nicht ungeschützt bleiben.
  • Angriffs-Framework, das Bedrohungen für Cloud-native Workloads abdeckt: Das Dashboard der Prisma Cloud erweitert das MITRE ATT&CK Framework, um eine konsolidierte Ansicht des gesamten Portfolios an Cloud-nativen Anwendungen zu bieten. Dies hilft Unternehmen bei der Bewertung ihrer Verteidigung gegen bestimmte Bedrohungsszenarien und bietet Möglichkeiten zur Reaktion auf Vorfälle und zur Behebung von Problemen.
  • Anti-Malware-Funktionen zur Laufzeit und während CI/CD-Szenarien (Continuous Integration and Delivery): Mit neuen Anti-Malware- und Präventionsfunktionen für Hosts und Container, bietet Palo Alto eine zusätzliche Ebene des Laufzeitschutzes und einen tieferen Einblick in Malware-Bedrohungen. Der Schutz beginnt schon im Build-Prozess, bevor die Software bereitgestellt wird.
  • Vereinfachte Compliance für Hosts, Container und serverlose Anwendungen: Der Prisma Cloud Compliance Explorer vereinfacht die Compliance-Transparenz über führende Frameworks und CIS (Center for Internet Security) hinweg. Darüber hinaus bietet eine neue Benutzeroberfläche eine Compliance-Lösung für die Implementierung von Docker DISA STIG (Defense Information Systems Agency Security Technical Implementation Guide).
  • Open-Source-Lizenzanalyse und erweiterte Analyse der Softwarezusammensetzung: Prisma Cloud bietet Unterstützung für das Scannen von Code-Repositories. Zudem kann die Lösung Open-Source-Lizenzen in Paketen erkennen und enthält Regeln zur Lizenzeinhaltung, um die Nutzung innerhalb einer Organisation zu überwachen und zu verwalten.

Die neuen Funktionen sind ab sofort in der Prisma Cloud Compute Edition verfügbar. Die allgemeine Verfügbarkeit der Prisma Cloud Enterprise Edition plant Palo Alto für Ende Mai.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH