Biologen vereinheitlichen IT-Infrastruktur

Net Man Desktop Manager zentralisiert dezentrale Labore

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Der Kontakt zum F1-Team kam im Zuge der Übernahme der Dr. Kaiser & Dr. Woldmann GmbH zustande, die dieses Unternehmen bereits betreute. »Das F1-Team wurde uns von Kaiser & Woldmann wärmstens empfohlen. Außerdem waren sie ja bereits mit dem Thema vertraut«, sagt Björn Hoffmann, IT-Verantwortlicher bei der GBA.

»Durch die zentrale Architektur einer Terminalserver-Lösung können wir die höchstmögliche Datensicherheit gewährleisten und den Administrationsaufwand drastisch senken«, erklärt Jens Lenzing vom F1-Team. Als Basis der Lösung dienen die Terminalservices von Microsoft Windows Server 2003. Damit allein ließen sich jedoch nicht alle Forderungen des Pflichtenhefts erfüllen. Vor allem bei der Druckeranbindung, dem Load Balancing und dem Bandbreiten-Management stößt der Windows Server schnell an seine Grenzen. Beim Lizenz-Management rät Microsoft sogar selbst zum Einsatz ergänzender Lösungen von Drittanbietern. Ohne Zusatz-Software müssten alle Anwendungen im Unternehmen entsprechend der Zahl der Arbeitsplätze lizenziert werden, unabhängig davon, ob sie auch benutzt werden. »So war schon allein aus betriebswirtschaftlichen Gründen eine Zusatzlösung nötig«, so Michael Lieske.

Anforderungen

Im Frühjahr 2008 begann das F1-Team mit der Einführung der Terminalserver-Lösung Net Man Desktop Manager (NDM) von H+H Software, die den Windows Server ergänzt und vereinfacht. Dazu musste die Netzwerk-Infrastruktur deutlich ausgebaut werden – sowohl im zentralen Rechenzentrum in der Hamburger Niederlassung als auch an allen Standorten. Hierzu wurden zwei leistungsfähige Server-Maschinen implementiert, auf denen insgesamt sieben virtuelle Terminalserver laufen. Hinzu kamen weitere neue Server, die etwa als Mail-Server, Domänen-Controller, File-Server und Qualitäts-Management-Server fungieren.

Neben den Neuanschaffungen konnte ein Großteil der vorhandenen Server weiter genutzt werden. So verrichten die ehemaligen File-Server in den Niederlassungen nun ihren Dienst als Domänen-Controller, die die Kommunikation mit der Zentrale übernehmen. »Wir mussten sicherstellen, dass trotz der neuen Lösung die vorhandenen Arbeitsplatzrechner weiter betrieben werden konnten«, so Jens Sörensen. Obwohl NDM als Terminalserver-Lösung für Thin Clients prädestiniert ist, kommen auch klassische PCs als Endgeräte in Frage. »Für unsere Labore werden wir künftig verstärkt Thin Clients anschaffen, da diese kompakten Geräte auch weniger Platz beanspruchen«, freut sich Jens Sörensen über die neuen Möglichkeiten.

Lesen Sie weiter, wie auftretende Probleme mit dem Desktop Manager gelöst werden konnten.

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