Biologen vereinheitlichen IT-Infrastruktur Net Man Desktop Manager zentralisiert dezentrale Labore

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Mit einer Terminalserver-Lösung von H+H hat das F1-Team ein einheitliches Labor-Informations-Management-System für die Gesellschaft für Bioanalytik Hamburg geschaffen.

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Am Standort Pinneberg beschäftigt die GBA derzeit 54 Mitarbeiter.
Am Standort Pinneberg beschäftigt die GBA derzeit 54 Mitarbeiter.
( Archiv: Vogel Business Media )

Neun bundesweit verteilte Standorte, eine heterogene Software-Landschaft und eine Backup-Strategie mit Optimierungsbedarf: So stellte sich die Ausgangssituation für ein umfassendes IT-Projekt bei der Gesellschaft für Bioanalytik Hamburg mbH (GBA) dar. Ziele sollten neben einem einheitlichen Informations-Management eine zentrale Anwendungsverteilung sowie eine sichere und zuverlässige Datenhaltung und Sicherung sein. Ähnliche Ziele – wenn auch im kleineren Rahmen – verfolgte zur gleichen Zeit der ehemalige Wettbewerber der GBA, die Dr. Kaiser & Dr. Woldmann GmbH, die bereits an der Einführung einer entsprechenden Lösung arbeitete.

Doppelter Neustart

Doch bereits während der Planungsphase hat die GBA den Mitbewerber ins eigene Unternehmen integriert und das angestoßene Projekt auf alle Standorte übertragen. »Damit waren natürlich unsere ursprünglichen Überlegungen hinfällig«, kommentiert Michael Lieske, Geschäftsführer beim Hamburger Systemhaus EFF Eins Team GmbH (F1-Team), die neue Situation. »Jetzt mussten wir das Projekt auf ein deutlich größeres Unternehmen skalieren und uns zusätzlich mit der Anbindung der verschiedenen Standorte befassen.«

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Alle Mitarbeiter sollten mit einem einheitlichen Labor-Informations-Management-System (LIMS) arbeiten und von überall Zugriff auf Daten und Programme haben. Eine zentrale Datenhaltung sollte die Datensicherheit erhöhen und das Backup vereinfachen. »Unsere Mitarbeiter haben an den einzelnen Standorten bisher zum Teil mit unterschiedlichen Systemen gearbeitet, so dass ein nahtloser Datenaustausch nicht möglich war«, erklärt Jens Sörensen, Projekt-Manager bei der GBA. »Zwischen einigen Standorten mussten die Daten aufwändig exportiert, per eMail verschickt und dann wieder importiert werden.«

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