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IT-Fachkräfte-Recruitment

Studie von Crisp Research und Citrix

Mobile Arbeitsplätze: Der IT-Lösungsanbieter als Impulsgeber

| Autor: Sylvia Lösel

Dirk Pfefferle, Area Vice President bei Citrix, bei seiner Keynote auf der Mobility 2015 in München.
Dirk Pfefferle, Area Vice President bei Citrix, bei seiner Keynote auf der Mobility 2015 in München. (Bild: Citrix)

Rund 40 Prozent der Entscheider in Unternehmen sind überzeugt: Mobile Arbeitsplätze verdrängen das klassische Büro. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie über das Arbeiten im 21. Jahrhundert, die Crisp Research im Auftrag von Citrix in der DACH-Region durchführte.

Die Beweggründe, mobile Arbeitsplätze zu schaffen, sind vielfältig. Für 46 Prozent der Befragten wird der Trend insbesondere durch die Verfügbarkeit mobiler Endgeräte, Technologien und Cloud-Services vorangetrieben. Auch strukturelle Veränderungen, wie die Globalisierung (43 Prozent), der demografische Wandel (39 Prozent) und die Work-Life-Balance (38 Prozent) geben dem Wunsch nach flexiblen Arbeitsformen Schubkraft.

„Entwicklungen wie die Globalisierung und eine zunehmende Digitalisierung stellen althergebrachte Organisationsstrukturen auf den Kopf“, sagt Dr. Carlo Velten, Senior Analyst und CEO von Crisp Research. „Doch der Umstieg auf flexible Arbeitsstrukturen kann nur dann gelingen, wenn er auf die spezifischen Anforderungen der einzelnen Mitarbeiter abgestimmt ist.“

IT-Lösungsanbieter als zentrale Impulsgeber

Bei der Entwicklung neuer Arbeitsplatz- und Mobilitätskonzepte sind externe IT-Lösungsanbieter laut Studie die gefragtesten Ideen- und Impulsgeber. Etwa 42 Prozent der Befragten erklärten, dass Anbieter für Hardware, Software und Services rund um den Arbeitsplatz wichtige Denkanstöße bei der Ausgestaltung geben. Demgegenüber spielen Architekten (sieben Prozent), Berater (zehn Prozent) oder Facility Manager (19 Prozent) nur eine Nebenrolle.

Bei der konkreten Umsetzung von Mobilitätskonzepten investieren Unternehmen besonders intensiv in die Anpassung der Security-Dienste für den mobilen Einsatz (45 Prozent), die „Cloudifizierung“ der Infrastruktur (38 Prozent) sowie ein ganzheitliches Management der IT-Arbeitsplatzumgebung (35 Prozent). Aber auch andere Aspekte, wie etwa die Erweiterung der Endgerätelandschaft, die Optimierung der User Experience und die Einführung neuer Collaboration-Services wird etwa von einem Drittel der Unternehmen mit hohen Budgets vorangetrieben.

Cloud Services (SaaS oder PaaS) spielen bei der Flexibilisierung und Optimierung der Infrastrukturen eine wichtige Rolle. Bislang setzen gut 40 Prozent der Unternehmen zumindest teilweise auf Cloud-basierte Anwendungen. Laut Studie wollen künftig 78 Prozent der Unternehmen auf derartige Services zurückgreifen.

Vor dem Hintergrund hoher Investitionskosten verwundert es jedoch, dass jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) zu Protokoll gab, keinerlei Erfolgsmessung im Rahmen der Projektierung neuer Arbeitsplatzkonzepte durchzuführen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie gut oder schlecht Unternehmen auf die Zukunft vorbereitet sind.

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