Ob Collaboration-Tools, KI-Anwendungen oder smarte Gebäudetechnik – viele dieser Anwendungen scheitern im Unternehmensalltag an einer unsichtbaren Schwachstelle: dem Netzwerk. NTT Data erklärt, wie wichtig eine moderne Netzwerkarchitektur für die eigene Wettbewerbsfähigkeit ist.
Das Netzwerk ist das unsichtbare Rückgrat aller digitalen Prozesse und damit entscheidend für Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und Zukunftsfähigkeit.
Im Zuge der digitalen Transformation investieren viele Unternehmen in Cloud-Services, IT-Sicherheit und neue Arbeitsplatzkonzepte. Doch die technologische Basis dafür – das Netzwerk – bleibt oft vernachlässigt. Dabei ist es das unsichtbare Rückgrat aller digitalen Prozesse und damit entscheidend für Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und Zukunftsfähigkeit. Unternehmen dürfen also nicht den Fehler machen, die Netzwerkarchitektur als ein Infrastrukturthema unter vielen zu betrachten. NTT Data beantwortet die wichtigsten Fragen rund um dieses Thema:
Welche Anforderungen muss ein zukunftsfähiges Netzwerk erfüllen?
Moderne Netzwerke müssen heute weit mehr leisten als eine einfache Datenübertragung. Sie sollen Bandbreite dynamisch anpassen, Netzwerkpfade optimieren und zugleich umfassende Sicherheits- und Analysefunktionen bereitstellen. Ein modernes Netzwerk setzt deshalb auf softwaredefinierte Steuerung, KI-gestützte Auswertung und kontinuierliche Selbstoptimierung. Wesentliche Anforderungen sind ein Zero-Trust-Ansatz, der eine granulare Zugriffskontrolle unabhängig von Standort und genutztem Gerät ermöglicht, sowie eine lückenlose Netzwerk-Observability mit Telemetrie und Anomalieerkennung in Echtzeit. Auch die Fähigkeit, geschäftskritische Anwendungen automatisch zu priorisieren – etwa für Collaboration, Video oder Echtzeitprozesse –, sollte heute Standard sein.
Wie wirken sich veraltete Netzwerke auf die moderne Arbeitswelt aus?
Flexible Arbeitsmodelle gehen mit einer stark verteilten Nutzung von Anwendungen und Daten einher. Wenn das Netzwerk nicht auf Performance und Flexibilität ausgelegt ist, kommt es schnell zu Problemen. Bild- und Tonstörungen in Meetings, lange Ladezeiten, abrupte Verbindungsabbrüche oder begrenzter Fernzugriff zählen zu den häufigsten Beschwerden. Diese Symptome sind Ausdruck grundlegender Schwächen des Systems wie fehlende Bandbreitensteuerung, nicht priorisierter Datenverkehr und mangelhafte Netzwerktransparenz. Hinzu kommt ein steigender Supportaufwand für IT-Teams, die reaktiv auf Nutzungsprobleme reagieren müssen, statt strukturell gegenzusteuern.
Inwiefern hängt die Sicherheit moderner Arbeitsplätze vom Netzwerk ab?
Durch die Verlagerung von Applikationen und Daten in die Cloud und die zunehmende Mobilität der Mitarbeitenden steigt die Angriffsfläche drastisch. Der Perimeter ist längst aufgelöst – und damit rückt das Netzwerk selbst ins Zentrum der Sicherheitsstrategie. Ein modernes Netzwerk sollte daher mehrere Schutzmechanismen nativ integrieren. Mikrosegmentierung beispielsweise hilft, verdächtige Bewegungen im Netz zu isolieren und die weitere Ausbreitung von Angriffen zu verhindern. Eine KI-gestützte Überwachung des Netzwerk-Traffic wiederum erkennt Muster, die herkömmliche regelbasierte Systeme übersehen. Sicherheit muss dabei nicht auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit gehen: Single Sign-On, Endpoint Verification und adaptive Zugriffskontrollen ermöglichen einen reibungslosen Workflow.
Welche Rolle spielt das Netzwerk beim Thema Nachhaltigkeit?
Mit Power over Ethernet (PoE) können Beleuchtung, Heizung und sogar intelligente Möbel effizient über das Datennetz betrieben werden. Sensoren erfassen z.B. kontinuierlich Luftqualität, Temperatur und Belegungsraten. Dadurch lässt sich die Arbeitsumgebung automatisiert optimieren – nicht nur im Sinne des Wohlbefindens der Mitarbeitenden, sondern auch zur Senkung von Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß. Ein modernes Netzwerk stellt dabei nicht nur die Konnektivität sicher, sondern ermöglicht auch die zentrale Steuerung und Auswertung aller Daten – etwa für das ESG-Reporting. So wird das Netzwerk zum Enabler einer nachhaltigen Gebäudebewirtschaftung.
Warum sollten Unternehmen ihre Netzwerkinfrastruktur modernisieren?
Laut dem 2024 Infrastructure Lifecycle Management Report von NTT Data werden knapp 70 Prozent der heute im Einsatz befindlichen Netzwerkgeräte bis 2027 aus dem Support laufen. Unternehmen, die ihre Infrastruktur nicht rechtzeitig erneuern, riskieren nicht nur Störungen, sondern auch massive Sicherheitslücken, etwa durch fehlende Updates oder veraltete Verschlüsselungsverfahren. Ein solches Netzwerk behindert zudem Innovationen, da es neue Anwendungen und höhere Datenlasten nicht zuverlässig unterstützt. Die Folge sind steigende Kosten für Ad-hoc-Reparaturen, Ausfallzeiten und eine zunehmende Abhängigkeit von Übergangslösungen. Der Handlungsdruck ist also hoch. Eine zukunftsfähige Netzwerkinfrastruktur muss jedoch strategisch geplant sein. Dazu gehören eine Bestandsaufnahme bestehender Systeme, die Ausrichtung an Geschäfts- und Nachhaltigkeitszielen sowie die Auswahl skalierbarer Technologien. Ergänzend empfiehlt sich ein durchdachtes Lifecycle-Management inklusive Monitoring, Support und flexibler Betriebsmodelle wie „as a Service“.
„In einer zunehmend digitalisierten Welt hängt der Unternehmenserfolg unmittelbar von der Netzwerkqualität ab. Ein modernes Netzwerk geht über reine Konnektivität hinaus – es ist intelligent, sicher und dynamisch skalierbar“, sagt Bernhard Kretschmer, Managing Director and Vice President Services von NTT Germany. „Es bringt wenig, über KI oder smarte Arbeitsplätze zu sprechen, wenn die grundlegende Infrastruktur nicht mithält. Wer das Netzwerk ignoriert, verspielt seine Wettbewerbsfähigkeit.“
Stand: 08.12.2025
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