Nur eine Kombination einer No-Code-Plattform mit Datenintegration könne die transformative Kraft der Künstlichen Intelligenz voll ausschöpfen, so Tim Srock, CEO von Lobster. Er ist kürzlich als Geschäftsführer von der Siemens-Tochter Mendix zum Münchner No-Code-Experten Lobster gewechselt und hat nun viel vor.
Tim Srock ist der neue CEO von Lobster und hat viel vor.
(Bild: Lobster)
Lobster will als Experte für No-Code Anwender in die Lage versetzen, ohne eine einzige Zeile zu Programmieren die KI-Revolution umzusetzen. Zur Plattform als Middleware für die Datenintegration hat sich das in Tutzing bei München ansässige Unternehmen mit Tim Srock einen erklärten Fachmann an Bord geholt, der zuletzt die Siemens-Tochter Mendix geleitet hatte.
Srock arbeitet in einem aufstrebenden Umfeld, No-Code boomt angesichts des grassierenden Fachkräftemangels enorm. Entsprechend habe auch Lobster in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes Wachstum hingelegt: „Wir arbeiten derzeit mit über 2.000 Unternehmen in Europa zusammen, einschließlich der DACH-Region, Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und den Benelux-Ländern“, so Srock. „Wir haben ein signifikantes Wachstum in allen Sektoren verzeichnet, das unsere Position als führende No-Code-Plattform für Datenintegration und Prozessautomatisierung stärkt.“ Allein die Mitarbeiterzahl sei in den letzten fünf Jahren um mehr als 85 Prozent gestiegen.
„Ich denke, dass Lobster sehr früh die Potenziale des Gamechangers No-Code erkannt hat. Blickt man auf den No-Code-/Low-Code-Markt, Wachstumsprognosen wie von Gartner oder auf die enorme Nachfrage aufgrund des großen Digitalisierungsstaus, bietet Lobster die Lösungen, die heute sehr gefragt sind. “
Entwicklungs-Plattform fungiert als Middleware
Die Plattform von Lobster bietet eine Entwicklungsumgebung, mit der auch ungeschultes Personal mittels der No-Code-Technologie per Drag & Drop, visuell-grafischer Unterstützung und Templates Anwendungen selbst erstellen können. „Mitarbeiter können mit unserer No-Code-Plattform Anwendungen erstellen, die komplexe Datenverarbeitungs- und Automatisierungsaufgaben übernehmen, ohne dass sie programmieren müssen“, so Srock. „Das Resultat ist eine beschleunigte Implementierung von Digitalisierungsprojekten, die auf einer soliden Datenbasis aufbauen und somit eine präzise, effiziente und transformative Automatisierung ermöglichen.“
Die Plattform dient auch der Datenintegration, der Prozess-Automatisierung und dem Produktinformationsmanagement (PIM). „Die Grundlage jeglicher Automatisierung, und insbesondere der Hyperautomatisierung, sind Daten. Ohne Zugriff auf saubere, integrierte und verarbeitbare Daten sind Automatisierungsbemühungen stark eingeschränkt. Hier kommt Lobsters No-Code-Plattform ins Spiel, die es Unternehmen ermöglicht, das volle Potenzial ihrer Daten zu nutzen, um in die KI-Revolution einzusteigen“, erläutert der neue Geschäftsführer. Die Lobster-Plattform sei eine Art Brücke, die nicht nur den Zugang zu Daten erleichtere, sondern auch deren Integration und Nutzung für Automatisierungsprozesse vereinfache.
Neue Maßstäbe in der Hyperautomatisierung
Zu seinem Amtsantritt im März erklärte Srock, mit Lobster „neue Maßstäbe in der Hyperautomatisierung“ setzen zu wollen. Das soll durch eine Weiterentwicklung der No-Code-Technologie ermöglicht werden. Lobster verfolge dafür einen Ansatz, bei dem Daten und Prozesse als Einheit behandelt werden, EDI, EAI, API, ETL/ELT, IoT und Industrie-4.0-Technologien würden dafür mit Prozessautomatisierung verschmolzen. „Dies bedeutet, dass wir die Entwicklung und Implementierung von Automatisierungslösungen noch zugänglicher machen wollen, um so eine breitere Anwendung und Innovation zu ermöglichen. Wir streben danach, die Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität unserer Plattform zu erhöhen, um es Unternehmen zu ermöglichen, ihre Prozesse schneller und effizienter zu digitalisieren.“
Darüber hinaus müsse auch das Lobster-Portfolio ausgebaut werden. „Wir planen, unsere bestehenden Lösungen wie Lobster_data, Lobster_pro und Lobster_pim sowie logistics.cloud zu erweitern und zu verbessern. Dies beinhaltet die Integration neuer Technologien und die Anpassung an sich ändernde Marktanforderungen, um unseren Kunden die bestmöglichen Werkzeuge für ihre Digitalisierungsbedürfnisse zu bieten. Unser Fokus liegt darauf, skalierbare und flexible Lösungen zu entwickeln, die die Effizienz steigern und die Implementierung digitaler Strategien erleichtern.“
Produktportfolio und Marktstrategie
Ein bestehendes Produkt zu verbessern ist das eine, das andere ist einem mittlerweile etablierten Unternehmen einen neuen Kurs vorzugeben: „Meine Vision für Lobster fokussiert sich auf drei Schlüsselbereiche: Branchenspezialisierung, Innovation und Partnerschaften“, so Srock. „Wir planen, unser Produktportfolio und unsere Marktstrategie durch einen verstärkten Fokus auf Branchen weiterzuentwickeln, indem wir maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Herausforderungen wie Lieferkettensichtbarkeit und Nachhaltigkeit anbieten.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Um den Kundenstamm in Europa zu erweitern, will Srock mit vordefinierten Bausteinen und Lösungen sowie Partnerschaften in Schlüsselmärkten mehr Flagge zeigen: „Wir werden uns auch darauf konzentrieren, die Vorteile unserer No-Code-Plattform für mittelständische und große Unternehmen zu kommunizieren, um zu zeigen, wie Lobster sie bei ihrer digitalen Transformation unterstützen kann.“
Partnernetzwerk soll erweitert werden
Auch der Ausbau des Partnernetzwerks, sowohl im Channel- als auch im Technologiebereich, stehe ganz oben auf der Liste: „Das Wachstum unseres Partner-Business ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Wir möchten Unternehmen mit dem Wert unserer No-Code-Plattform und den vielfältigen Möglichkeiten, die sie bietet, überzeugen.“ Lobster habe sich zudem selbst erst kürzlich auf eine „Partner-First-Strategie“ verpflichtet.
Diese Partner bringen in der Regel ganz eigenen Stärken und Fachkenntnisse mit – sei es in der Managementberatung, mit spezifischem Branchenwissen, erweitertem Support und weiteren Dienstleistungen, Asset Management, Schulungen oder ähnliches. Für sie alle gilt, dass das Geschäftsmodell des reinen Weiterverkaufs von Softwarelizenzen zunehmend an Bedeutung verliert, Distributoren und Wiederverkäufer müssen sich auf Dienstleistungen konzentrieren und sich als „Value Added Resellers“ neu erfinden.
Dafür offeriert Lobster ein Training von Partnern in einer „Academy“: In jeder Region, in der Lobster vertreten ist, steht dafür ein Partnermanagement-Team bereit: „Wir begleiten unsere Partner durch den gesamten Sales Cycle und unterstützen auch nach erfolgreichem Abschluss. Dabei stellen wir sicher, dass unsere Partner mit den Best Practices von Lobster bei Installationen und Implementierungen vertraut sind. Zusätzlich führen wir bald ein neues E-Learning-Programm ein, das Weiterbildungsmöglichkeiten und offizielle Zertifizierungen bietet.“ Srock rechnet damit, dass das Geschäft über Partnerkanäle in den nächsten fünf Jahren stark wachsen und zum Hauptmotor für das Wachstum und die Expansion von Lobster in neue Branchen und Märkte werden wird. Ansprechpartner für potenzielle Partner ist Jephery Wijers und sein internationales Team.
Rezession der deutschen Wirtschaft
Die wirtschaftlichen Turbulenzen in Deutschland haben auch das Channel-Business beeinflusst, und zwar insofern, „als dass Verhandlungen intensiver und die Auswahl der Produkte sorgfältiger geworden sind“, so Srock. Unternehmen suchten nach Lösungen, die nicht nur kosteneffizient seien, sondern auch langfristigen Wert böten. „Wir haben festgestellt, dass trotz wirtschaftlicher Herausforderungen das Interesse an Lösungen zur digitalen Transformation und Automatisierung hoch bleibt, da diese als wesentlich für die Steigerung der Effizienz und für das langfristige Wachstum angesehen werden.“
Eine Kundenbindungsrate von 98 Prozent spreche hier für sich, viele Kunden bauten bereits seit mehr als zehn Jahren auf Lobster. „In Anbetracht der Rezession sind wir bestrebt, unseren Kunden und Partnern entgegenzukommen, indem wir flexible Lösungen und skalierbare Preismodelle anbieten. Unser Ziel ist es, sie zu unterstützen, ihre betrieblichen Herausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig ihre Digitale Transformation voranzutreiben. Wir bieten auch verstärkt Beratungsdienste an, um ihnen zu helfen, die besten Strategien für die Nutzung unserer No-Code-Plattform zu entwickeln und umzusetzen.“
Und was ist mit der Künstlichen Intelligenz?
Die komplette IT-Branche befindet sich seit Monaten im Bannstrahl der Künstlichen Intelligenz. Das ist bei Lobster nicht anders: „KI ist zweifellos der bestimmende Faktor für die kommenden Jahre, und Lobster positioniert sich mittendrin. Unsere No-Code-Plattform spielt eine entscheidende Rolle dabei, Unternehmen den Einstieg in die KI-Revolution zu erleichtern. Durch die Vereinfachung der Anwendungsentwicklung und die Automatisierung von Geschäftsprozessen ohne eine einzige Zeile Code, ermöglichen wir es Unternehmen jeder Größe, KI-Lösungen schnell zu implementieren und zu nutzen.
Die Datenintegration sei hierbei der Schlüssel. KI-Systeme benötigten Zugang zu großen Mengen qualitativ hochwertiger Daten, um effektiv zu lernen und präzise Vorhersagen oder Empfehlungen zu liefern. Die Lobster-Plattform ermögliche wie eingangs dargelegt die Integration und Orchestrierung von Daten aus verschiedensten Quellen – von ERP- und CRM-Systemen bis hin zu individuellen Anwendungen und externen Datenfeeds. Das schaffe die Grundlage für leistungsfähige KI-Anwendungen.
„Mit Lobster können Unternehmen ihre Daten nicht nur effizienter sammeln und organisieren, sondern auch intelligente Automatisierungsfunktionen einführen, die von einfachen automatisierten Workflows bis hin zu komplexen KI-getriebenen Entscheidungssystemen reichen. Dies befähigt unsere Kunden, handlungsrelevante Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen, Prozesse zu optimieren, personalisierte Kundenerlebnisse zu schaffen und letztendlich präzise, datengesteuerte Strategien zu entwickeln“, so Srock. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lobster Unternehmen nicht nur den Zugang zur KI-Revolution eröffnet, sondern auch die Werkzeuge an die Hand gibt, um diese Revolution zu ihrem Vorteil zu nutzen."