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Fujitsu D3544-S Mini-STX-Mainboard mit Gemini-Lake-SoC

Autor: Klaus Länger

Fujitsu stellt auf der Embedded World in Nürnberg das Mini-STX-Mainboard D3544-S mit Intel-Gemini-Lake-Prozessoren vor. Diese unter Celeron- oder Pentium-Flagge segelnden CPUs sind auf zehn Watt TDP ausgelegt. Für eine schnelle Integration bietet der Hersteller auch eine Kit-Solution mit passendem Gehäuse an.

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Das Fujitsu-Mainboard D3544-S ist drei Versionen mit zwei verschiedenen Intel-Celeron-SoCs oder einem Pentium-Silver-Prozessor lieferbar. Die Gemini-Lake-SoCs sind aufgelötet.
Das Fujitsu-Mainboard D3544-S ist drei Versionen mit zwei verschiedenen Intel-Celeron-SoCs oder einem Pentium-Silver-Prozessor lieferbar. Die Gemini-Lake-SoCs sind aufgelötet.
(Bild: Fujitsu)

Drei verschiedene Modelle des Mini-STX-Mainboards schickt Fujitsu an den Start: Das D3544-S1 mit Intel Celeron J4005, das D3544-S2 mit Celeron J4105 sowie das D3544-S3 mit Pentium Silver J5005. Der J4005 verfügt nur über zwei Prozessorkerne, die anderen beiden sind Quadcore-SoCs. Im Pentium Silver steckt zudem noch eine schnellere integrierte UHD-605-GPU, die Celerons müssen mit der UHD-600-GPU auskommen, die nur über 12 statt 18 Recheneinheiten verfügt. Die drei Atom-basierten SoCs mit niedriger Leistungsaufnahme gehören zu Intels-Gemini-Lake-Familie, die Apollo Lake ablöst.

Abgesehen von den unterschiedlichen aufgelöteten Prozessoren ist die Ausstattung der drei Mainboard-Modelle identisch: Ein SO-DIMM-Sockel für maximal 16 GB DDR4-2400, zwei M.2-Sockel, zwei Gbit-LAN-Ports und zwei DisplayPort-Ausgänge. Zusätzlich sind auf der Platine ein LVDS-Anschluss und eine eDP-Buchse, die alternativ für den dritten DisplayPort der Intel-Grafik genutzt werden können. Von den beiden M.2-Buchsen ist eine für WLAN und Bluetooth bestimmt, die andere für eine SSD mit SATA- oder PCIe-Interface. Allerdings steht nur eine PCIe-Lane bereit. Abgerundet wird die Schnittstellenausstattung durch zwei interne SATA-Ports, vier rückseitige USB-2.0-Anschlüsse und zwei USB-3.0-Ports an der Front. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil mit 8-24 Volt. Als Industrial-Mainboard ist das kompakte D3544-S in einem erweiterten Temperaturbereich zwischen 0 und 60 Grad Celsius einsatzfähig.

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Kompaktes Board mit passendem Gehäuse

Der Mini-STX-Standard wurde Anfang 2016 vorgestellt. Mit einer Grundfläche von 140 x 148 mm ist eine Mini-STX-Platine etwa 25 Prozent kleiner als ein Mini-ITX-Board. Um den Systemintegratoren die Arbeit zu erleichtern, bietet Fujitsu für die D3544-S-Mainboards eine passende Kit-Solution an. Darunter versteht der Hersteller ein passendes Gehäuse, das bereits zusammen mit dem Mainboard CE- und FCC/B-zertifiziert ist. Die nötigen Tests kann Fujitsu in dem Augsburger Werk, das die Platinen auch fertigt, selbst durchführen.

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