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Intel Pentium Silver und Celeron

Low-Cost-CPUs mit integriertem WLAN

| Autor: Klaus Länger

Die Gemini-Lake-Prozessoren kommen als Celeron- und Pentium-Silber-Modelle auf den Markt. Das Gold-Label bleibt den Pentium-Prozessoren auf Core-Basis vorbehalten.
Die Gemini-Lake-Prozessoren kommen als Celeron- und Pentium-Silber-Modelle auf den Markt. Das Gold-Label bleibt den Pentium-Prozessoren auf Core-Basis vorbehalten. (Bild: Intel)

Unter dem Codenamen „Gemini Lake“ hat Intel neue Pentium-Silver- und Celeron-Prozessoren entwickelt, die jetzt auf den Markt kommen. Sie sind auf eine möglichst geringe Leistungsaufnahme getrimmt und verfügen erstmals über einen integrierten Gigabit-WLAN-Controller.

Intel fährt bei Pentium- und Celeron-Prozessoren seit einigen Jahren zweigleisig: Ein Teil der Prozessoren basiert auf der Core-Architektur, ein Teil wurde aus den sparsamen aber dafür langsameren Atom-Modellen heraus entwickelt. Zur zweiten Gattung gehören die Pentium- und Celeron-Prozessoren der neuen Gemini-Lake-Generation, die der Prozessorhersteller gerade ausliefert. Mainboards, Notebooks und PCs mit den Prozessoren kommen aber erst 2018 auf den Markt. Die CPUs gibt es nicht gesockelt für Endverbrauchen, sondern nur zum Auflöten für Hersteller.

Silber und Gold

Mit den Gemini-Lake-Modellen führt Intel das Namensschema mit der Bezeichnungen „Silver“ nun auch bei Pentium-Prozessoren ein. Die Bezeichnung „Gold“ ist für die leistungsstärkeren und kostspieligeren Modelle auf Core-Basis wie den G4620 reserviert. Unter den gerade vorgestellten Gemini-Lake-CPUs bilden die Pentium-Silver-Prozessoren J5005 und N5000 die Top-Modelle. Der für Desktop-Rechner bestimmte J5005 und der Mobil-Prozessor N5000 sind jeweils mit vier Goldmont-Plus-Kernen ausgerüstet. Sie wurden gegenüber den Goldmond-Cores der Apollo-Lake-Generation in einigen Details verbessert. Hyperthreading unterstützen die Prozessoren nicht.

Als integrierte Grafikeinheit dient Intel UHD 605 mit 18 Ausführungseinheiten. Die GPU unterstützt laut Intel die 4K-Auflösung mit 60 Hz und zudem bis zu drei angeschlossene Displays. Die PCI-Express-Unterstützung beschränkt sich auch bei Gemini-Lake auf sechs 2.0-Lanes. Neben den Pentium-Silber-Modellen hat Intel noch jeweils zwei Celerons für Desktop- und Mobile-Rechner angekündigt. Sie verfügen über vier niedriger getaktete oder gar nur zwei Goldmont-Plus-Kerne und eine etwas langsamere Intel UHD 600 als integrierte GPU.

WLAN an Bord

Die Gemini-Lake-Prozessoren sind die ersten Intel-CPUs mit auf dem Prozessor integrierter WLAN-Funktion. Sie unterstützen den 802.11ac-Standard mit 160 MHz Kanal-Bandbreite und sollen Daten mit einer höheren Geschwindigkeit übertragen als über GBit-Ethernet. In den Prozessoren ist aber nur ein Teil der kompletten WLAN-Lösung. Zusätzlich wird noch das Companion-Modul Wireless-AC-9560 für die Funkübertragung benötigt. Hier bietet Intel zwei verschiedene Ausführungen an: Als M.2-2230-Karte oder im kleineren M.2-1216-Format zum Auflöten.

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