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Zertifizierung offener Cloud-Angebote
Die OSBF wird auf dieser Basis in Zukunft ein „Open Cloud Zertifikat“ entwickeln. Führen dürfen es Anbieter von Cloud-Services, die sich mit den Prinzipien in Übereinstimmung sehen. Eine Prüfung ist dafür nicht erforderlich. Der Verband behält sich allerdings vor, das Zertifikat bei Verstößen zu entziehen.
Darüber hinaus wollen die Mitglieder im Rahmen der Initiative konkrete Rahmenbedingungen einer Open Cloud für alle drei Cloud-Layer – also für Infrastructure, Platform und Software as a Service (IaaS, PaaS und SaaS) – ausarbeiten und die Entwicklung von Beispiel-Implementierungen vorantreiben.
Die Gründungsmitglieder rechnen damit, ihre Initiative werde wohl erst in einigen Jahren tatsächlich Marktrelevanz erlangen. „Wir gehen nicht davon aus, dass Facebook und Google schon morgen ihre AGBs ändern werden“, scherzt Ricco Deutscher, OSBF-Vorstand und Projektleiter der OCBI. Erste Anfänge dafür, dass sich offene Standards für die Cloud entwickeln, seien aber bereits zu erkennen. „Open Cloud ist ein Zukunftsthema“, sagt Deutscher programmatisch. „Für die OCBI beginnt die Zukunft schon heute!“ □
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