Die Evolution des Virenscanners

Malware-Schutz geht zum Gegenangriff über

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Allround-Lösungen

Die steigende Komplexität von Cyber-Attacken ist aber nur ein Argument, warum verhaltensbasierte, proaktive Technologien den rein Signatur-basierten Verfahren überlegen sind: Mit der zunehmenden Zahl an Schadcodes werden auch die den Virenscannern zugrunde liegenden Datenbanken größer – ein Effekt, der sich über kurz oder lang negativ auf die Performance und den Ressourcenverbrauch bei der Überprüfung der IT-Systeme auswirkt.

Relevante Kriterien bei der Wahl einer geeigneten Sicherheitslösung sind heute:

  • der Grad an Proaktivität
  • die Größe der Datenbank
  • die Verwaltbarkeit und Integrierbarkeit eines Systems,
  • die Durchsetzbarkeit von Richtlinien,
  • die Unterstützung verschiedener Betriebssysteme sowie
  • die Support-Leistungen des Herstellers.

Für den Fachhandel ergeben sich daraus attraktive Geschäftschancen, die weit über den Produktverkauf hinausgehen. Die Aufgabe für die Dienstleister besteht zunehmend darin, ihre Unternehmenskunden in der Definition und Umsetzung einer umfassenden IT-Security-Strategie zu unterstützen. Dabei müssen sowohl neu hinzukommende Bedrohungen als auch interne Rahmenbedingungen und gesetzliche Compliance-Vorgaben Berücksichtigung finden. Auf dieser Basis kann dann die adäquate Lösung gewählt werden.

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