IT-BUSINESS Ausgabe 11/2026 Damit KI-Agenten und Open Source keine Milchmädchen-Rechnung werden

Von Sylvia Lösel 1 min Lesedauer

KI-Agenten versprechen Effizienz, doch Agentennetzwerke können zur Kostenfalle werden. Warum die Rechnung oft nicht aufgeht und Open Source allein kein Ausweg ist. Das und alles, was den Channel beschäftigt, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe.

Open Source: Neues Business für Managed Service Provider; das ist die Titelgeschichte der Ausgabe 11/2026 der IT-BUSINESS.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Open Source: Neues Business für Managed Service Provider; das ist die Titelgeschichte der Ausgabe 11/2026 der IT-BUSINESS.
(Bild: Vogel IT-Medien)

KI-Agenten sollen Unternehmen effizienter, schneller und profitabler machen. Doch Achtung! Das könnte eine Milchmädchenrechnung werden. Denn wenn sie sich zu Agentennetzwerken zusammenschließen, kann so eine tokenbasierte Arbeitsgruppe schnell sehr teuer werden. Darüber müssen Unternehmen sich klar sein, wenn sie auf agentische KI-Unterstützung setzen. Auch für Hersteller birgt diese neue Welt Herausforderungen, wie die Vice President EMEA North von Google Cloud Deutschland meinem Kollegen Alexander Siegert verraten hat (S. 18).

Open Source: neues Geschäftsmodell für MSP

Eine Antwort auf den Kostendruck könnte lauten: Open Source. Wer auf quelloffene Modelle und Frameworks setzt, kann die Lizenzkosten erheblich drücken – das stimmt. Aber auch hier gilt: genau rechnen. Wer glaubt, mit einem Open-Source-Modell allein sei es getan, unterschätzt den Aufwand für Integration, Betrieb und Qualitätssicherung. Mehr dazu lesen Sie in unserer Titelgeschichte ab Seite 10.

Channel Fokus: Energieeffizienz

Und dann ist da noch ein Kostenblock, der in der KI-Aufregung gerne übersehen wird: Energie.

Und auch Energieeffizienz ist ein wichtiger Kostenhebel. Mit dem Inkrafttreten des EnEfG kommt regulatorischer Druck hinzu, wie Mihriban Dincel im Channel Fokus recherchiert hat (S. 28). Aber auch ohne diesen ist Energiesparen eine gute Idee, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Vielleicht könnten die KI-Agenten auch hier Ineffizienzen aufdecken. Die Datenbasis ist in vielen Betrieben längst vorhanden. Was fehlt, ist der Blick dafür.

Warum schicken wir also die KI-Agenten nicht genau dorthin?

Weitere Themen dieser Ausgabe:

  • Computex-Neuheiten: KI und Gaming ab S. 40
  • Angetestet: Klaus Länger hat das Lenovo Thinktab X11 auf Herz und Nieren geprüft
  • Im Channel Chat: Peter Jung, CEO von TechniData

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