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Fujitsu D3598-B

Mainboard für extreme Temperaturen

| Autor: Klaus Länger

Das Workstation-Mainboard Fujitsu D3598-B ist für Intels Xeon-W-Prozessoren bestimmt. Es ist vom Hersteller für einen Temperaturbereich zwischen null und 50 Grad Celsius spezifiziert.
Das Workstation-Mainboard Fujitsu D3598-B ist für Intels Xeon-W-Prozessoren bestimmt. Es ist vom Hersteller für einen Temperaturbereich zwischen null und 50 Grad Celsius spezifiziert. (Bild: Fujitsu)

Das ATX-Mainboard D3598-B von Fujitsu ist für leistungsstarke Single-Socket-Workstations bestimmt. Es unterstützt Intel-Xeon-W-Prozessoren mit bis zu 18 Cores und bis zu 512 GB RAM. Zusätzlich ist es für einen erweiterten Temperaturbereich ausgelegt.

Mainboards für Intels Xeon-W-Prozessoren sind schon eher dünn gesät. Aber noch seltener dürften Platinen mit Spezifikationen sein, wie sie vom Fujitsu D3598-B erfüllt werden. Die in Augsburg entwickelte und hergestellte Platine ist als Teil der Extended Lifecycle Serie semi-industrieller Mainboards für einen Temperaturbereich zwischen null und 50 Grad Celsius ausgelegt. Damit lässt es sich unter extremeren Bedingungen betreiben, als herkömmliche PC-Mainboards. Zusätzlich ist das Board laut Spezifikation für den 24/7-Einsatz geeignet.

Das ATX-Mainboard soll laut Fujitsu professionelle Anwender ansprechen, etwa für CAD/CAM, 3D-Modellierung oder UHD-Videoschnitt. Zudem kann es auch im medizinischen und industriellen Umfeld eingesetzt werden.

Fujitsus D3598-B basiert auf Intels C422 Chipsatz und kann mit leistungsstarken Xeon-W-Prozessoren von Intel bestückt werden. Diese Ende August vorgestellten Sockel-2066-CPUs gibt es in verschiedenen Varianten vom Quadcore-Prozessor bis hinauf zum W-2195 mit 18 Kernen. Vom für High-End-Consumer entwickelten Core i9-X Prozessor unterscheidet sich der Xeon-W durch die Unterstützung von bis zu 512 GB RAM und 48 PCI-Express-Lanes bei allen Modellen. Zudem kann ECC-Speicher eingesetzt werden.

Das Board verfügt über acht Speichersockel für die vier Speicherkanäle des Prozessors. Für Grafik- und sonstige Erweiterungskarten stehen insgesamt sieben PCI-Express-3.0-Slots bereit, zwei davon mit jeweils 16 Lanes für Grafikkarten. Von den anderen fünf Ports ist einer mit acht und zwei mit vier Lanes sowie zwei mit jeweils einer PCIe-3.0-Lane beschaltet. Einen Teil davon stellt der C422-Chipsatz bereit, der über DMI (Direct Media Interface) am Xeon-W angebunden ist. Zudem bietet das D3598-B einen Steckplatz mit vier PCIe-Lanes für M.2-SSDs mit SATA- oder NVMe-Interface. Außerdem steht noch ein Mini-PCIe-Slot bereit. An weiteren Schnittstellen bietet die Platine acht SATA-III-Ports und acht externe USB-Ports, einer davon im Typ-C-Format. Ein zusätzlicher Chip für USB 3.1 Gen2 wird in den Spezifikationen nicht erwähnt.

Hardware-Wachhund

Beim D3598-B hat Fujitsu nicht nur ein ausgefeilteres Temperaturmanagement integriert, sondern zusätzlich einen Hardware-Watchdog, der beim Boot die Systemintegrität überprüft. Zudem verfügt das Board über einen TPM-2.0-Chip.

Das Fujitsu D3598-B soll Ende Oktober auf den Markt kommen. Der Hersteller garantiert ein Verfügbarkeit bis Ende 2020, die bis 2021 verlängert werden kann.

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