Lenovo ThinkStation P5 Gen 2 und ThinkPad-Workstations Leistungsstarke Workstations von Lenovo

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Die neue Workstation-Generation von Lenovo mit aktuellen Prozessoren von AMD und Intel sowie optionalen Nvidia-Blackwell-GPUs sind am Start. Ebenfalls neu ist eine performante Desktop-Workstation mit Intel Xeon-600-Prozessor und bis zu 48 CPU-Cores.

Die Lenovo ThinkStation P5 Gen 2 ist mit einem Intel Xeon 600 für Workstations ausgestattet und kann mit bis zu zwei Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell Max-Q Workstation Edition als Grafikkarten bestückt werden.(Bild:  Lenovo)
Die Lenovo ThinkStation P5 Gen 2 ist mit einem Intel Xeon 600 für Workstations ausgestattet und kann mit bis zu zwei Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell Max-Q Workstation Edition als Grafikkarten bestückt werden.
(Bild: Lenovo)

Für Ingenieure, Designer und Datenwissenschaftler ist die neue Generation der mobilen ThinkPad-Workstations bestimmt, die der Lenovo ab April auf den Markt bringt. Dabei kommen Intel- oder AMD-Mobilprozessoren mit leistungsfähigen NPUs zum Einsatz, die bei den meisten Modellen mit einer Nvidia-Blackwell-Grafik für zusätzliche 3D- beziehungsweise KI-Leistung gekoppelt werden können. Und mit der ThinkStation P5 Gen 2 gibt es eine Desktop-Workstation mit der Granite-Rapids-Xeon-600-CPU und bis zu zwei XTX-Pro-6000-Karten der Blackwell-Generation.

ThinkStation P5 Gen 2

Bei den Workstation-Prozessoren für hohe Leistungsanprüche hat Intel gegenüber AMD an Boden verloren. Die neuen Xeon-Prozessoren der 600er-Serie sollen das wieder ändern. Sie gehören zur aktuellen Granite-Rapids-Generation und verfügen über bis zu 86 schnellen P-Cores der Redwood-Cove-Generation sowie einer schnellen Speicheranbindung statt der maximal 60 Kernen der Sapphire-Rapids-Vorgänger.

In der Tower-Workstation ThinkStation P5 Gen 2 setzt Lenovo allerdings als Maximalkonfiguration den Xeon 678X mit 48 Cores und 96 Threads ein. Die Xeon-Prozessoren der 600er-Serie verfügen über bis zu acht Speicherkanäle für DDR5-6400- oder MRDIMM-8000-Speicher. Auf dem Mainboard in der ThinkStation finden maximal 128 GB ECC-Speicher Platz. Zudem bietet die Hauptplatine mit Intel-W890-Chipsatz Raum für vier M.2-SSDs mit zusammen bis zu 16 TB Speicherplatz. Zusätzlich können im Gehäuse bis zu drei SATA-HDDs montiert werden.

Bei den Grafikkarten für 3D- oder KI-Anwendungen reicht die Ausstattungsliste bis zu zwei Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell mit jeweils 96 GB GDDR7 mit ECC als Grafikspiecher. Der Hersteller nutzt die für den Mehrkartenbetrieb ausgelegte Max-Q-Workstation-Variante mit 300 Watt statt 600 Watt TDP. In dieser Konfiguration soll die KI-Leistung des Rechners immerhin 3.511 TOPS erreichen. Die ThinkStation P5 Gen 2 ist ab April verfügbar.

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Mobile Workstations

Die Liste der neuen mobilen Workstations umfasst gleich drei ThinkPad-Serien. Das Top-Modell ist dabei das ThinkPad P1 Gen 9 mit Intel-Panther-Lake-Prozessoren der H-Serie mit bis zu 16 Cores und einer optionalen Nvidia RTX Pro 2000 Blackwell mit 3.328 Cuda-Cores und acht GB GDDR7 als Grafikspeicher.

Für Kunden, die keine Nvidia-GPU benötigen bietet Lenovo die Workstation auch mit X7- oder X9-Prozessor und der Arc-B390-GPU mit 12 Xe-Cores an. Zudem unterstützt der mobile Computer Intel vPro. Der bis zu 96 GB große LPDDR5x-Speicher ist gesteckt (LPCAMM2). Zudem bietet das ThinkPad P1 Gen 9 Platz für zwei M.2-SSDs mit zusammen bis zu 8 TB Speicherplatz. Beim 16 Zoll großen Display gibt es drei Optionen mit Full-HD+-IPS-Panel, UHD+-IPS-Panel und Tandem-OLED mit 3.200 x 2.000 Pixel und Touch-Erkennung.

Mit knapp 1,75 kg etwas leichter ist das mit Intel- oder AMD-Prozessor erhältliche ThinkPad P16s. Die Intel-Variante entspricht bis auf den fehlenden zweiten SSD-Steckplatz und das Display weitestgehend dem P1 Gen 9. Das AMD-Modell basiert auf den neuen Ryzen-AI-Pro-400-Prozessoren (Gorgon Point) bis hinauf zum Ryzen AI 9 HX Pro 470 mit 12 Cores. Der ebenfalls bis zu 96 GB große LPDDR5x-Speicher ist verlötet. Ebenso wie beim Intel-Modell kann eine zusätzliche Nvidia-Karte bis hin zur RTX Pro 2000 Blackwell konfiguriert werden. Bein Display lässt das ThinkPad P16s die Wahl zwischen einem Full-HD+-IPS und einem 2,8K-OLED-Panel.

Beim 14-Zöller ThinkPad P14s sind die Unterschiede zwischen der Intel- und der AMD-Variante größer. Das ab 1,63 kg schwere Intel-Modell kommt mit optionaler Nvidia-RTX-Pro-1000-Blackwell-Karte. Und das leichtere (ab 1,29 kg) AMD-Gerät ist nur mit integrierter Radeon-890M-GPU lieferbar. Der Speicher besteht aus gesteckten DDR5-Modulen. Beide Varianten sind in der Grundausstattung mit einem Full-HD+-IPS-Panel ausgerüstet. Die AMD-Variante wird es alternativ mit einem 2,8-K-OLED-Panel geben, das Intel-Modell mit 3K-IPS-Panel.

Die mobilen Workstations sollen beginnend ab April im ersten Halbjahr 2026 verfügbar sein. Preise hat Lenovo noch nicht angegeben.

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