ISE 2018

LED-Screen für 3D-Filme von Samsung

| Autor: Klaus Länger

Eine der Samsung-Neuheiten auf der ISE in Amsterdam ist eine 3D-fähige LED-Leinwand für Kinofilme.
Eine der Samsung-Neuheiten auf der ISE in Amsterdam ist eine 3D-fähige LED-Leinwand für Kinofilme. (Bild: Samsung)

Samsung setzt im Signage-Sektor immer stärker auf LED-Displays. Auf der ISE in Amsterdam zeigt der Hersteller unter anderem die „Wall Professional“ aus MicroLED-Modulen, den ersten LED-Screen für 3D-Kino. Außerdem zeigen die Koreaner auf der ISE 2018 ein LED-Display, das auch gekrümmte Installationen zulässt.

Da Samsung keine Projektoren herstellt, setzt die Firma bei sehr großen Bilddiagonalen auf die LED-Technik. Hier können aus Modulen Displays von theoretisch beliebiger Größe entstehen. Durch immer kleinere und leistungsfähigere LEDs steigt gleichzeitig die Bildqualität. Mit „Wall Professional“ bringt der Hersteller einen Digital-Signage-Ableger des 146-Zoll-MicroLED-TV-Geräts „The Wall“ auf den Markt, das Samsung auf der CES 2018 präsentierte. Bei beiden Geräten kommen selbstleuchtende MicroLED-Module zum Einsatz, die sich auf Wunsch auch zu wandgroßen Indoor-Displays kombinieren lassen. Die LEDs sind im Mikrometer Bereich angeordnet und sollen eine hohe Bildqualität und Blickwinkelstabilität liefern. Die Module erreichen laut Samsung Helligkeitswerte von bis zu 1.600 Nits. Zum Lieferumfang von „Wall Professional“ gehört die Content-Management Software Magicinfo von Samsung.

LED-Screen für 3D-Filme

Eine weitere LED-Innovation ist der erste LED-Screen für die Darstellung von 3D-Filmen. Das Display soll bei Nutzung einer 3D-Brille noch gleichmäßige Helligkeitswert sowie feine Details darstellen. Gegenüber Projektoren mit 3D-Darstellung führt Samsung für den 3D Cinema LED Screen eine längere Lebensdauer und höhere Zuverlässigkeit ins Feld.

Die neuen LED-Module der IF-D-Serie bieten einen Pixelabstand von 2,5 mm sowie Helligkeitswerte von bis zu 2.400 Nits. Sie unterstützen die Scene Adaptive HDR-Technologie. Zur IF-D-Serie zählen auch Module, die eine Deckenmontage oder sogar eine gekrümmte Installation erlauben. Dabei werden konvexe und konkave Biegungen mit minimal sechs Metern Radius unterstützt. Die einzelnen Module messen 48 x 72 Zentimeter und lassen sich auch zu Displays mit einer Diagonale von etlichen Metern und praktisch beliebiger Form kombinieren.

UHD-Signage und digitales Flipchart

Auf herkömmlicher TFT-Technik basieren die UHD-Displays der QM- und QB-Serien. Sie können Inhalte mit geringerer Auflösung mithilfe eines integrierten Konverters automatisch hochskalieren und in UHD-Qualität abspielen. Alle Modelle mit Helligkeitswerten von bis zu 350 Nits oder 450 Nits, sind gegen starken Staub und Schmutz geschützt. Sie erfüllen den IP5x-Standard.

Das auf der CES 2018 erstmals gezeigte digitale Flipchart Flip ist auch auf der ISE eine der wichtigen Samsung-Neuheiten. Das 55-Zoll-Display mit 4K-Auflösung und Touch- sowie Stift-Erkennung kann im Portrait- und Landscape-Modus genutzt werden. Integriert ist ein Rechner mit Quadcore-ARM-Prozessor und Samsung VD-Linux. Inhalte können gespeichert, geladen, exportiert und mit Windows-10- und Android-Rechnern synchronisiert werden.

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