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Viewsonic M2 und M1 Mini LED-Beamer im Kompakt- und Mini-Format

Autor: Klaus Länger

Bei Projektoren ermöglichen LEDs als Lichtquelle kompakte Projektoren mit zunehmend höherer Helligkeit. Viewsonic schickt hier mit dem Full-HD-Modell M2 und dem winzigen M1 Mini zwei neue Modelle an den Start.

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Für portable Projektoren wie den Viewsonic M2 und den winzigen M1 Mini sind die unempfindlichen LEDs als Lichtquelle besser geeignet, als herkömmliche Lampen.
Für portable Projektoren wie den Viewsonic M2 und den winzigen M1 Mini sind die unempfindlichen LEDs als Lichtquelle besser geeignet, als herkömmliche Lampen.
(Bild: Viewsonic)

Der flache LED-Beamer M2 und der extrem kleine M1 Mini sind zwei neue Geräte von Viewsonic, die LEDs statt herkömmliche Quecksilberlampen einsetzen. Während diese bei größeren und kostspieligeren Projektoren zunehmend durch Laser ersetzt werden, kommen bei kleineren Geräten eher die ebenfalls haltbaren und unempfindlichen Leuchtdioden zum Einsatz. Ein für seine Leistung sehr kompakter Full-HD-Beamer ist der nur 51 mm hohe M2 mit 1,26 kg Gewicht. Die Verwendung von vier LEDs, eine rote, eine grüne und zwei blaue, sorgen für eine Helligkeit von 1.200 LED-Lumen und eine verbesserte Abdeckung des Rec.-709-Farbraums.

Die Betriebsdauer der Leuchtmittel gibt der Hersteller mit bis zu 30.000 Stunden an. Der M2 für Projektionsdistanzen zwischen 0,65 und 2,72 Metern ausgelegt und verfügt über eine horizontale und vertikale Trapezkorrektur sowie eine Eckenkorrekturfunktion. Ein Zoom fehlt dagegen. Frame Interpolation sorgt für ein flüssigere Wiedergabe schneller Bewegungen bei Inhalten wie Actionfilmen oder Fußballspielen. Zusätzlich zum HDMI-Eingang ist ein USB-C-Port eingebaut, der nicht nur nur als Video- und Audioeingang dient, sondern angeschlossene Mobilrechner mit entsprechender Funktion mit bis zu 45 Watt versorgt. Für einen Netzwerk- oder Internetzugriff ist WLAN an Bord. Über das Android-Betriebssystem mit App-Unterstützung können Videos und andere Multimedia-Inhalte von USB-Datenträgern, Speicherkarten oder Quellen wie Youtube auch ohne PC abgespielt werden. Die integrierten Lautsprecher stammen von Harman Kardon. Für die Steuerung gehört eine Fernbedienung zum Lieferumfang. Eine Sprachsteuerung via Amazon Alexa oder Google Assistant ist ebenfalls möglich. Der Viewsonic M2 kostet 699 Euro (UVP).

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Beamer zum Einstecken

Noch ein gutes Stück kleiner ist der M1 Mini mit einem Gewicht von 300 Gramm. Allerdings liefert der Taschenbeamer mit WVGA-Auflösung und integriertem Akku nur eine Helligkeit von 120 LED-Lumen. Damit und mit seinem Preis von 169 Euro (UVP) ist der kleine Projektor eher ein Lifestyle-Gadget für den Anschluss an ein Smartphone oder eine mobile Spielekonsole. Dazu passt auch auch die auswechselbare Gehäuseabdeckung, die in verschiedenen Farben lieferbar ist. Praktisch ist der klappbare Standfuß, der in der Transportstellung gleich das Objektiv abdeckt. Eine vertikale Auto-Trapezkorrektur sorgt für eine verzerrungsfreie Darstellung, zwei JBL-Lautsprecher für den Sound. Im ersten Quartal des kommenden Jahres reicht der Hersteller eine Plus-Version des M1 Mini mit WLAN-Funktion nach.

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