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IT-Zeitmaschine Künstliche Intelligenz und Collaboration

Autor: Dr. Andreas Bergler

Anhand der Veränderungen im Monitor-Markt zeichnet Thomas Müller von ViewSonic die Entwicklung bei den IT-Produkten nach. Der Trend geht zu immer individuelleren Lösungen und mehr Energieeffizienz.

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Thomas Müller, General Manager DACH bei ViewSonic
Thomas Müller, General Manager DACH bei ViewSonic
(Bild: ViewSonic)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Müller: Die Vielfalt an Produktkategorien und Technologien ist mit der heutigen in keiner Weise vergleichbar. Es gab Monitore für Business-Anwender und private Nutzer, dazu noch ein paar wenige Speziallösungen. Design spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle. Die Hardware war in wenigen verschiedenen Größen verfügbar. Auch bei Projektoren, die bei Weitem noch nicht so verbreitet waren wie heute, war die Auswahl sehr eingeschränkt. Heute sehen wir Portfolios der führenden Hersteller, die früher unvorstellbar waren. Wer hätte gedacht, dass wir heute PC-Monitore auf dem Schreibtisch haben, die größer sind als die TV-Geräte vor 20 Jahren?

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

Müller: Produkte werden individueller auf die Anforderungen der Nutzer anpassbar. Sicherlich wird Displaytechnologie auch mobiler und leistungsfähiger. Endgeräte im Hosentaschenformat, die 3D-Projektionen in 4K ermöglichen – warum nicht? Ich glaube auch, dass Displaytechnologie noch weiter in den Bereich der Wearables vorstoßen wird. Klobige VR-Brillen werden dann längst vergessen sein. Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz wird auch einen starken Effekt haben. So werden Displays eine noch viel tiefere Integration mit Collaboration-Funktionen haben. Ich hoffe zudem auf höhere Energieeffizienz und eine Wiederverwertbarkeit der Komponenten!

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Über den Autor

Dr. Andreas Bergler

Dr. Andreas Bergler

CvD IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien