EdgeConnect Microbranch Konnektivität wie im Büro

Von Bernhard Lück

EdgeConnect Microbranch, Arubas Netzwerklösung für Home- und Smalloffices in hybriden Arbeitsumgebungen, könne Remote-Mitarbeitern alle herkömmlichen Dienste bieten, die sie auch im Büro erhalten – über einen einzigen WLAN-Access-Point, ohne Gateway, Agent oder zusätzliche Hardware.

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Eine einheitliche Arbeitsumgebung unabhängig vom Arbeitsort – Aruba verspricht dies mit EdgeConnect Microbranch.
Eine einheitliche Arbeitsumgebung unabhängig vom Arbeitsort – Aruba verspricht dies mit EdgeConnect Microbranch.
(© – daniilvolkov – stock.adobe.com)

Mit EdgeConnect Microbranch, so das Hewlett-Packard-Enterprise-Unternehmen Aruba, können IT-Abteilungen sicherstellen, dass die Mitarbeiter unabhängig von ihrem Arbeitsort eine einheitliche Arbeitsumgebung haben. Remote-Mitarbeitern stehe wie im Büro die gesamte Vielfalt an Konnektivitätsdiensten zur Verfügung, außerdem werde die Fehlerbehebung beschleunigt und der Schutz des Unternehmens dank der nahtlosen Erweiterung des Zero-Trust- und Secure-Access-Services-Edge-Sicherheitsrahmens (SASE) des Büros auf das Home- oder Smalloffice aufrechterhalten.

EdgeConnect Microbranch sei Bestandteil der Aruba ESP (Edge Services Platform), umfasse Access Points (APs) und eine neue Suite von SD-WAN-Services. Die Lösung baue auf Arubas Erfahrung in der Bereitstellung von Konnektivität, Sicherheit und Onboarding-Erfahrungen ohne Adminstratoreingriff (Zero Touch) für das Homeoffice über Remote Access Points (RAPs) auf.

Aruba zufolge liegt für Unternehmen der Schlüssel zur erfolgreichen Ermöglichung flexibler und dezentraler Arbeit in der Fähigkeit, Mitarbeitern zu Hause den gleichen Zugang zu Tools, Anwendungen und Funktionen zu bieten wie im Büro. EdgeConnect Microbranch ermögliche dies, indem die Lösung neue SD-WAN- und SASE-Services zu den Konnektivitäts-, identitätsbasierten Zugangskontroll-, Verwaltungs- und Analysefunktionen hinzufügt, die Benutzer bereits von Aruba RAPs kennen – ohne zusätzliche Hardware vor Ort oder Agenten auf Geräten. Der Verzicht auf zusätzliche Hardware sei ein wichtiger Faktor für platzbeschränkte Homeoffices, kleinere Büros und Ad-hoc-Standorte ohne IT-Personal, wie beispielsweise Pop-up-Stores im Einzelhandel, Kioske und mobile Kliniken.

Aruba adressiere mit den EdgeConnect-Microbranch-Services gängige Herausforderungen im Zusammenhang mit der Remote-Arbeit, wie beispielsweise die Notwendigkeit, die Leistung latenzempfindlicher UCC-Anwendungen zu gewährleisten und gleichzeitig für angemessene Sicherheit zu sorgen, und mit einer höheren Anzahl an bandbreitenintensiven Geräten im Netzwerk fertigzuwerden. Neue EdgeConnect-Microbranch-Services wie das richtlinienbasierte Routing, mit dem die IT-Abteilung die Weiterleitung des Anwendungs-Traffics an ein Ziel optimieren könne, seien eine Ergänzung bestehender Services wie Air Slice, das AP-Funkressourcen dynamisch bestimmten Anwendungen zuweisen könne. So ließe sich beispielsweise die Qualität von Videokonferenzen verbessern, indem diesem Datenverkehr Vorrang vor Videostreaming eingeräumt werde und der Datenverkehr der Videokonferenz direkt an den zuständigen SaaS-Anbieter weitergeleitet werde, ohne dass eine unnötige Prüfung im Rechenzentrum erforderlich sei.

Durch die Erweiterung der RAP-In-Home-Erfahrung mit SD-WAN-Funktionen sei EdgeConnect Microbranch eine ideale Lösung für hybride Operationen wie Contact Center, Telemedizin und IT-Management, bei denen Betriebszeit und Sicherheit entscheidend sind, so Aruba. Die Netzwerklösung biete folgende Funktionen und Vorteile:

  • Richtlinienbasiertes Routing: Die IT-Abteilung könne Anwendungsleistung und -sicherheit auf der Grundlage automatisierter Regeln bereitstellen, um Service-Level-Agreements (SLAs) für bestimmte Anwendungen, Websites oder Benutzertypen zu erfüllen.
  • Orchestrierung von Tunneln und Routen: Die Netzwerkleistung werde durch die Orchestrierung von VPN-Tunneln on demand und die automatische Umleitung des Datenverkehrs auf den Netzwerkpfad mit der besten Leistung optimiert.
  • SASE-Integration: Sichere Konnektivität zu Cloud-Sicherheitsdiensten wie Zscaler werde direkt über den AP realisiert, Aruba Central sorge für die Orchestrierung von Tunneln und ein einheitliches Konfigurationsmanagement.
  • Verbesserte WAN-Transparenz: Die Fehlerbehebung werde beschleunigt und die Benutzerfreundlichkeit verbessert – durch die Bereitstellung von Echtzeit-Updates zu WAN-Verfügbarkeit, -Auslastung und -Datenrate durch die Erkennung von Latenz, Jitter und anderen Konnektivitätsproblemen, die sich auf den ISP auswirken und den IT-Teams bisher verborgen geblieben seien.

Diese Funktionen bauen auf den bestehenden Fähigkeiten der Aruba-Lösungen für den Remote Access auf, darunter:

  • Priorisierung des Datenverkehrs: weist einer Anwendung Funkressourcen zu und ändert die Zuweisungen dynamisch, wenn Anwendungssitzungen beginnen oder enden.
  • Massive Skalierbarkeit: unterstützt Zero-Touch-Implementierung und konsolidiertes Management für mehrere Tausend Remote-Mitarbeiter über die cloudbasierten Services von Aruba Central und AOS 10.
  • Verbesserte Betriebszeit und Zuverlässigkeit: bietet ein Mobilfunk-Backup über eine USB-Schnittstelle, falls die ISP-Verbindung zu Hause oder in einem kleineren Büro ausfällt.

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