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Was ist ein Pop-Up-Store?

| Autor / Redakteur: Mandarina, Content.de / Heidemarie Schuster

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Definition des Pop-Up-Stores bei Wiki ist die des „provisorischen Einzelhandelsgeschäftes“ mit nur kurzfristigem Betrieb. In Berlin und anderen Großstädten kommt der innovative Verkauf immer mehr in Mode.

Der Pop-Up-Store erinnert von der Bezeichnung her an die Pop-Ups, die von Internetseiten her bekannt sind. Das plötzliche Aufploppen ist charakteristisch für die kleinen Boxen, in denen häufig Werbemaßnahmen platziert sind. Genauso plötzlich wie die Pop-Ups erscheinen und verschwinden auch die Pop-up-Stores. Oft nur wenige Tage ist in Berlin oder einer anderen Stadt ein Geschäft existent, bevor es rasch wieder geschlossen wird. Der folgende Beitrag informiert kompakt über das innovative Konzept, seine Gründe und seine Vorteile.

Modetrends und Markenbranding inszenieren

Der Hype, der um einen Pop-Up-Store entsteht, ist ein Markenzeichen für diese moderne Verkaufsform. Im Wissen, dass es einen Shop nur für kurze Zeit geben wird, strömen Verbraucher in die Läden, die als Shop oder Lagerraum gestaltet sind und eine bestimmte Marke, oft sogar nur ausgewählte Artikel zu bieten haben. Saisonwaren können hier ebenso effizient platziert werden wie Produkte, die vor allem dem Image dienen. Must have ist in diesem Zusammenhang ein entscheidendes Stichwort, das den Run auf den Pop-Up-Store begründet. Der Stellenwert einer Marke und ihrer Artikel sowie die Schnelligkeit des Angebots entsprechen dem Zeitgeist und werden von den jeweiligen Zielgruppen rege genutzt.

Läden mit vielen Vorteilen

Für Unternehmen, die einen Laden als Pop-Up-Store nutzen, ist diese Verkaufsvariante mit einer ganzen Reihe von deutlichen Vorteilen verbunden. Zum einen entfällt Miete für einen langfristig genutzten Laden. Zum anderen wird das Image der Marke durch die Inszenierung des Pop-Up-Verkaufs unter den Verbrauchern oft nachhaltig gestärkt. Die Werbekosten, die hierdurch entstehen, sind in Vergleich zu klassischen Werbemaßnahmen häufig gering. Zudem ist auch der Designaufwand in nur vorübergehend genutzten Geschäften oft vergleichsweise deutlich weniger als bei langfristig gemieteten Läden.

Pop-Up-Stores im Internet finden

Die Läden, die sich für den Pop-Up-Verkauf eignen, sind oft leerstehende Lagerräume oder Ladengeschäfte. Sie in Berlin oder anderswo zu finden, ist heute auch unkompliziert über das Internet möglich. Hierfür gibt es Datenbanken, die online über leerstehende Räume informieren, die für den jeweiligen Verkauf optimal geeignet sind. Auch Pop-Up-Agentur mit hoher Spezialisierung sind in diesem Zusammenhang eines wertvolle Ablaufstelle für diese modernen Verkäufe. Mundpropaganda ist häufig als alleinige Werbung ausreichend, wenn im hippen Berlin oder einer anderen Stadt einer der angesagten Läden aus dem Boden schießt, um dann bald wieder zu verschwinden.

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