Venture von Allianz und Telefónica Jens Prautzsch wird CEO bei Unsere Grüne Glasfaser

Autor: Michael Hase

Der bisherige Deutschlandchef von Interxion, Jens Prautzsch, zeichnet ab sofort als CEO für die Geschäfte von Unsere Grüne Glasfaser verantwortlich. Bei dem Münchner Unternehmen handelt es sich um ein Joint Venture von Allianz und Telefónica.

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Jens Prautzsch, neuer CEO von Unsere Grüne Glasfaser (UGG), kehrt von Frankfurt nach München zurück.
Jens Prautzsch, neuer CEO von Unsere Grüne Glasfaser (UGG), kehrt von Frankfurt nach München zurück.
(Bild: UGG)

Als im Mai sein Nachfolger als Geschäftsführer von Interxion Deutschland präsentiert wurde, war der neue Wirkungskreis von Jens Prautzsch noch ein wohlgehütetes Geheimnis. Jetzt gibt das Münchner Unternehmen Unsere Grüne Glasfaser (UGG) bekannt, dass es den früheren Telefónica- und M-Net-Geschäftsführer als CEO verpflichtet hat. Prautzsch soll die Neugründung bei der Umsetzung ihrer ehrgeizigen Ziele unterstützen. Hinter dem Namen, der auf ein ökologisch angehauchtes Technologie-Startup schließen lässt, verbirgt sich ein Joint Venture zweier Weltkonzerne: Allianz und Telefónica sind zu je 50 Prozent an dem unabhängigen Netzanbieter beteiligt.

UGG hat sich zum Ziel gesetzt, mit flächendeckenden Fiber-to-the-Home-Netzen mehr als zwei Millionen Haushalte in ländlichen Gebieten zu erreichen. Dabei soll zugleich der energieeffiziente Betrieb der Glasfaserinfrastruktur gewährleistet sein. In seiner neuen Rolle möchte Prautzsch maßgeblich dazu beitragen, dieses Vorhaben in Partnerschaft mit Kommunen und staatlichen Institutionen zu realisieren.

Digitale Infrastruktur

„Für mich ist eine nachhaltige digitale Infrastruktur der Schlüssel zu einer modernen und vernetzten Gesellschaft“, betont der neue UGG-Chef. Mit seiner Mission, energieeffiziente Glasfasernetze bereitzustellen, werde das Unternehmen „nicht nur die Zukunft des ganzen Landes gestalten, sondern auch die Wettbewerbs- und Wachstumsfähigkeit für Deutschlands digital unterversorgte ländliche und halbländliche Gebiete verbessern“.

Bevor Prautzsch im Januar 2017 als Deutschlandchef zum Colocation Provider Interxion nach Frankfurt / Main ging, führte er fünf Jahre lang die Geschäfte des Münchner TK-Anbieters M-Net. Dort trieb der Manager bereits den Ausbau von Glasfasernetzen in städtischen und ländlichen Regionen voran. Zuvor war der Diplomkaufmann mehr als sieben Jahre bei Telefónica O2 Germany in München tätig, zuletzt als Geschäftsführer mit der Zuständigkeit für Strategie und Innovation.

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