Nachfolger von Jens Prautzsch Volker Ludwig wird Deutschlandchef bei Interxion

Autor: Michael Hase

Der Rechenzentrumsexperte Volker Ludwig übernimmt beim Colocation-Anbieter Interxion zum 1. Juni die Geschäftsführung für den deutschen Markt. Der bisherige Chef von Mainova Webhouse tritt die Nachfolge von Jens Prautzsch an, der das Unternehmen verlässt.

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Volker Ludwig (l.) löst Jens Prautzsch als Geschäftsführer von Interxion Deutschland ab.
Volker Ludwig (l.) löst Jens Prautzsch als Geschäftsführer von Interxion Deutschland ab.
(Bild: Interxion)

Bei Interxion kommt es zum Wechsel an der Spitze der deutschen Landesgesellschaft. Am 1. Juni übernimmt Volker Ludwig, der bereits von 2002 bis 2017 bei dem Frankfurter Colocation-Anbieter tätig war, die Geschäftsführung. In den vergangenen Monaten führte der erfahrene Manager die Geschäfte des Rechenzentrumsbetreibers Mainova Webhouse, eines Startups, das der regionale Energieversorger Mainova zum Jahresbeginn gegründet hat.

In seiner neuen Rolle als Deutschlandchef von Interxion folgt Ludwig auf Jens Prautzsch, der das Unternehmen seit Anfang 2017 geleitet hat und es nun mit bislang unbekanntem Ziel verlässt. Das internationale Management-Team danke ihm „für sein großes Engagement und den Aufbau der deutschen Organisation in den vergangenen viereinhalb Jahren“, betont Jan-Pieter Anten, Joint Group Managing Director EMEA bei Interxion. Der niederländische Colocation-Anbieter gehört seit März 2020 zum US-Konzern Digital Realty.

Rückkehr als Chef

Ehe Ludwig im Januar 2021 die Führungsposition bei Mainova antrat, arbeitete er rund drei Jahre bei NTT Global Data Centers (zuvor E-Shelter). Dort zeichnete er zuletzt als Senior Vice President auf EMEA-Ebene für Vertrieb und Marketing verantwortlich. Zuvor war er, wie erwähnt, mehr als 15 Jahre lang bei dem Unternehmen tätig, zu dem er jetzt als Geschäftsführer zurückkehrt. Bis zu seinem damaligen Abschied von Interxion hatte er die Position des Director Sales & Marketing inne.

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