VMWare-Solution-Tracks vermitteln Vertriebs-Leitfaden für vSphere und vCenter

IT-Virtualisierung und Management überzeugend verkaufen

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Zahlreiche Tools für das Storage-Management

Up-Selling-Potenzial bietet EMC den VMware-Partnern außerdem mit „Multi-Pathing“-Technologien, die vor allem dem vorausschauenden Load-Balancing und Failover dienen.

Mit dem „Site Recovery Manager“ liefert EMC darüber hinaus umfassende Management-Werkzeuge, mit denen sich unter anderem heterogene Arrays administrieren und jedes I/O protokollieren lassen. „Wir werden auch die Array-Integration über Virtual-Storage-APIs weiter ausbauen“, kündigte Kost weiter an. „Unser Ziel ist die komplette Integration des Storage in die virtualisierte Umgebung über einen einzigen Service-Level. Die FAST-Technologie macht dies möglich.“

Auch bei der Verschiebung von Speichervolumen über große Distanzen hinweg drücken VMware und EMC aufs Tempo: So lässt sich mittels vMotion die Übertragung von 200 Gigabyte Speicher im laufenden Betrieb von Shanghai nach Deutschland binnen 45 Minuten bewerkstelligen. Vor kurzem dauerte das noch zwei Stunden.

Mit Hilfe des Failback-Tools, die im Site Recovery Manager (SRM) integriert sind, lassen sich außerdem alle Speichersysteme im Unternehmensnetzwerk als virtuelle Storage-Appliances zur Verfügung stellen. Obendrein unterstützt EMC unterschiedlichste Replikations-Verfahren.

Ein weiteres Tool sorgt für eine schnellere und einfachere Bereitstellung der Desktop-Virtualisierungslösung VMware View – inklusive Management und Ablage der einzelnen User-Daten.

vSphere senkt IT-Kosten

Die Erfahrung zeigt, dass ein Euro Umsatz mit VMware-Lizenzen in der Regel einen zusätzlichen Umsatz in Höhe von elf Euro mit ergänzenden Produkten führt. Für den Kunden bedeutet das zwar zunächst eine Investition, die es ihm aber schon nach kurzer Zeit ermöglicht, seine Gesamt-Betriebskosten zu senken.

So macht beispielsweise das in vSphere4-Enterprise+ integrierte vStorage Thin Provisioning den vorsorglichen Kauf zentraler Storage-Kapazitäten überflüssig. Das Distributed Power Management (DRM) verringert die Zahl der ESX-Server, wenn nicht alle Server benötigt werden. Das spart Stromkosten. Obendrein gewährleistet der Distributed Ressource Scheduler (DRS) eine effektivere Auslastung der vorhandenen Hardware – künftig auch der Storage-Hardware.

Werden im laufenden Betrieb zusätzliche Storage-, CPU oder RAM-Ressourcen für die virtuellen Maschinen benötigt, lässt sich das mit Hilfe des Hot Adds per Mausklick bewerkstelligen. „Bislang war die Konsolidierung der große Treiber für die Virtualisierung. Heute geht es darum, dem Kunden bessere Möglichkeiten für Disaster Recovery, Backup, Security und so weiter zentralisiert anzubieten, und alle IT-Prozesse besser in die virtuelle Welt zu integrieren“, so Bennes.

Ob fehlertolerante Hochverfügbarkeit, Disaster Recovery, Backup, Security, Restore et cetera – vSphere bietet alles unter einem Dach. Übrigens gilt das auch für die Sicherung jenes Traffics, der nicht über die ESX-Security-Zonen abgesichert ist. Diesem übergreifenden Motto folgte die gesamte Veranstaltung in jeder Hinsicht.

Leitfaden in der Tasche

Die Teilnehmer der Solution-Tracks nahmen nicht nur geballtes Wissen inklusive praktischer Anwendungsbeispiele rund um EMC, vSphere und vCenter mit, sondern auch ihren persönlichen, getesteten Leitfaden für den Verkauf dieser Lösungen. So verließen sie das Event-Parkett zwar erschöpft, aber äußerst tatendurstig.

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