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Bedeutung der 3. Plattformgeneration
Zudem sprach Michael Drews, Head of Infrastructure Solutions & Systems Central Europe bei Fujitsu, über die Zukunft von Server, Storage und Cloud aus Herstellersicht. Im Zeitalter des Internets der Dinge mit in der Folge zunehmender Digitalisierung und Cloud Computing sei die Datenanalyse wesentlich, um für Unternehmen den optimalen Nutzen aus den kontinuierlich und rasant wachsenden Datenmengen zu ziehen.
Gerade im Mittelstand sind zusätzliche Investitionen in die eigene IT-Infrastruktur notwendig, um Wettbewerbsvorteile aus den Möglichkeiten zu ziehen, die in den neuen Technologien liegen. Geschwindigkeit sei für die „3. Plattformgeneration“, die auch über neue Endgeräte wie Smartphones und Smartwatches Informationen ziehe, von höchster Bedeutung. Die Zukunft der IT liegt für Fujitsu darüber hinaus in integrierten Systemen. Sie sind vorkonfiguriert und getestet, was eine schnelle Einführung ermöglicht, eventuelle Risiken bei der Planung minimiert und für einen effizienten Betrieb sorgt. Das Einkaufsvolumen für integrierte Systeme wird in den nächsten Jahren stark ansteigen.
Microsoft sieht vier Megatrends
Ebenfalls auf dem Event vertreten war Microsoft. Der Hersteller sieht vier Megatrends: Microsoft Mobility, Cloud, Big Data und Social Communication mit IT-Security als Kern. Services aus diesen Bereichen seien so Thorsten Koth, Senior Consultant bei Microsoft, gerade für KMU wichtig. Entsprechend unterstützen 55 Prozent der KMU eine mobile Belegschaft, 43 Prozent der Mitarbeiter nutzen mehr als einen Arbeitsplatz.
Cloud mache es möglich, dass Mitarbeiter mit verschiedenen Geräten auf wichtige Informationen zugreifen können. Dabei seien einfache Nutzung (Vernetzung Cloud und PC), maximale Mobilität (große Auswahl an Formfaktoren und Ausstellungsvarianten), einfache Einrichtung und Verwaltung sowie Sicherheit wichtige Faktoren, wie es Microsoft auch bei der Entwicklung von Windows 10 berücksichtigt habe.
Cybercrime & Cyberwar
Cyberkriminelle, Hacktivisten sowie Geheimdienste sind laut Rüdiger Trost, Senior Security Consultant bei F-Secure, die drei hauptsächlichen Gefahrengruppen. Vor allem problematisch für Unternehmen seien Cyberkriminelle, die Malware verteilen, zum Beispiel über USB-Sticks, Webseiten, Anhänge bei E-Mails sowie Sicherheitslücken bei Flash, Java oder auch dem Acrobat Reader.
Schwerer zu bekämpfen seien Schädlinge wie der CTB-Locker, der bei Eindringen automatisch Daten verschlüsselt und nur gegen Zahlung freigibt. Zahlen sie nicht, werden die Daten automatisch gelöscht. CTB-Locker-Hersteller zu fassen, sei äußerst schwierig, da die verwendeten Verschlüsselungsmethoden einzigartig sind. Unternehmen sind von daher dazu angehalten, eine zusätzliche Schutzschicht einzuziehen.
Zum Abschluss sprachen die Datensicherungsspezialisten DataCore und Veeam über die Wichtigkeit von Datensicherung und Datenhaltung im Sinne größerer Ausfallsicherheit.
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