Cybersecurity: von der Diskette zum SOC G Data feiert 40-jähriges Jubiläum

Von Sylvia Lösel 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Security Made in Germany ist ein Label, das für kaum ein anderes Unternehmen mehr zutrifft als auf G Data. Die Bochumer sind seit 40 Jahren vorne dabei, wenn es um Cyberabwehr und Bedrohungserkennung geht. Ein Grund zu feiern.

Die Geschäftsführer und Aufsichtsräte von G Data (v. l.): Kai Figge, Frank Heisler, Dr. Holger Bergmann, Jean Pütz und Hartmut Roddewig und Andreas Lüning(Bild:  G Data)
Die Geschäftsführer und Aufsichtsräte von G Data (v. l.): Kai Figge, Frank Heisler, Dr. Holger Bergmann, Jean Pütz und Hartmut Roddewig und Andreas Lüning
(Bild: G Data)

„99 Mark für die Erkennung von zwei Viren.“ Andreas Lüning staunt heute noch über die Anfänge des Unternehmens, das er zusammen mit Kai Figge 1985 gründete. Die ersten Disketten mit der Antivirus-Software verkauften sich so gut, dass den beiden sogar das Wechselgeld ausging. Heute gibt es unendlich mehr Schadcode und aus dem Zwei-Mann-Startup, wie man heute sagen würde, ist G Data geworden, ein Unternehmen mit über 550 Mitarbeitenden und „Europas größter Standort für Cybersecurity“, wie Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch in seiner Rede beim Jubiläums-Festakt stolz bemerkt. Statt Disketten sind heute Managed Security Services gefragt, eine 24/7-Überwachung der IT-Infrastruktur bei Kunden sowie schnelle Reaktionszeiten, sobald es Auffälligkeiten gibt. KI, Cloud und die Digitalisierung sorgen dafür, dass die Angriffsflächen weiter wachsen.

40 Jahre G Data
Bildergalerie mit 17 Bildern

250 Gäste beim Festakt auf dem Bochumer Campus

Die Bedeutung, die G Data für die Region hat, erkennt man schon an der Liste der Gastredner und den rund 250 Gästen, die zum Jubiläum auf den Campus in Bochum gekommen sind.

„Was vor 40 Jahren als mutiger Schritt begann, wurde schnell zu einer echten Pionierleistung in der digitalen Sicherheit. G Data beweist seit Jahrzehnten, dass digitale Kerntechnologien „Made in Germany“ möglich, sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig sind. Deshalb sind Unternehmen, die hier mit Kompetenz, Innovationsgeist und Unabhängigkeit vorangehen, unerlässlich – für NRW, für Deutschland und für Europa“, sagt Mona Neubaur, NRW-Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie.

„Als wir 1985 gegründet haben, haben wir nicht damit gerechnet, welche Relevanz das Thema IT-Sicherheit vier Jahrzehnte später haben wird“, sagt Lüning.

Enge Zusammenarbeit mit BKA

Aus den zwei Viren, gegen die es sich zu verteidigen galt, wurden bis 1997 10.000. Mit vier Updates der Verteidigungs-Software wurde man auch diesen Herr, schmunzelt Carsten Meywirth, Direktor beim Bundeskriminalamt und Leiter der Abteilung Cybercrime, bei seiner Festrede. Zudem hob er die Bedeutung enger Partnerschaften hervor: „Besonders dankbar sind wir für wegweisende Impulse zu verschiedenen Ermittlungs- und Strafverfolgungsmaßnahmen.“

Welche Entwicklungen die IT-Security-Branche, G Data und der Standort Bochum in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben, das lässt sich im Museum auf dem Campus sehr schön nachvollziehen. Während man dort zurückblicken kann, richten Lüning und Figge den Blick nach vorne. In Zeiten von KI gehe es darum „die dystopischen Momente der Digitalisierung einzuhegen“ und: „Wir setzen auch in Zukunft unsere Mission – eine umfassende Verteidigung gegen Cybercrime – fort, damit sich jeder Mensch und jedes Unternehmen sicher und souverän in der digitalen Welt bewegen kann. Gemeinsam mit unserem Team von G Data CyberDefense vom Standort Bochum aus“

Von der Gartenlaube zur AG

Auch der Aufsichtsrat zollte bei einem Podiumsgespräch den Gründern Respekt für die unternehmerische Leistung und wies auf ein doppeltes Jubiläum hin. Denn seit 25 Jahren firmiert G Data als Aktiengesellschaft.

Anlässlich des Jubiläums wurden Spenden für das benachbarte Hospiz St. Hildegard gesammelt.

(ID:50421044)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung