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IT der Zukunft: Zwischen Always-on-Stress und gewonnener Zeit

| Autor: Klaus Länger

Oliver Rootsey, Director SMB/Channel Lenovo Deutschland und Österreich
Oliver Rootsey, Director SMB/Channel Lenovo Deutschland und Österreich (Bild: Lenovo)

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In den vergangenen Jahren ist IT für die meisten Menschen zu etwas Selbstverständlichem geworden, dessen Grundzüge man nicht mehr verstehen muss, um sie anzuwenden, meint Oliver Rootsey, Director SMB/Channel bei Lenovo Deutschland und Österreich. In der Zukunft wird sich dieser Trend fortsetzen.

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Rootsey: Ich erinnere mich spontan an mein erstes Notebook, ein T23, welches ich zum Studienbeginn 2002 erhalten habe – natürlich ein ThinkPad und sogar mit WLAN! Das hat mich damals natürlich mit Stolz erfüllt und das macht es sogar heute rückblickend noch.

Grundsätzlich konnte ich Ende der 90er/Anfang der 2000er den Fortschritt der IT eher „mitfühlen“. Ich habe selbst an Desktop PCs geschraubt, die Jahr für Jahr besser, schneller und kleiner wurden. Auch war mein Empfinden, dass man Grundzüge der IT schon verstehen musste, um sie sinnvoll anwenden zu können. Mittlerweile sind PCs und Mobile Devices aber so selbstverständlich für junge Menschen, dass sie sich voll und ganz auf deren Nutzung konzentrieren können.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

Rootsey: Neben der Tatsache, dass Technologien weiter nah am Kunden und vor allem für Kunden entwickelt werden, wird das zentrale Element sicher „Künstliche Intelligenz & Machine Learning“ sein. Vor Kurzem war ich mit einigen Business Partnern in China und wir haben auf dem Lenovo Campus einen sogenannten „unmanned store“ gesehen. Hier können Mitarbeiter über Face-ID den Store betreten, verlassen und bezahlen – ohne dass ein Angestellter anwesend ist. Das ist technologisch heute schon möglich und zeigt, wie sehr die IT auch mittelfristig in den nächsten 10 Jahren in unser Leben bestimmen kann. Ich stelle mir vor, dass die IT - speziell IoT und Smart Devices – uns den Alltag so erleichtern werden, dass sie uns erlaubt, Zeit zu sparen und uns wichtigeren und interessanteren Tätigkeiten zu widmen. Die Kunst wird sein, für sich selbst einen Mittelweg zu finden, zwischen dem technologischen Stress „always connected“ zu sein - und dem tatsächlichen Invest, die durch Effizienz gewonnene Zeit in reale Beziehungen und Aufgaben zu stecken.

Klaus Länger
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