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Bitkom-Umfrage IT-Berufe gewinnen an Bedeutung

| Autor: Heidemarie Schuster

IT-Experten werden in Zeiten der Digitalisierung immer häufiger gebraucht und gewinnen dadurch an Bedeutung. Die höchste Dichte an diesen Fachkräften in Deutschland haben dem Bitkom zufolge die Bundesländer Hamburg, Berlin und Hessen.

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In Deutschland kommen auf 100.000 Beschäftigte 2.600 IT-Spezialisten.
In Deutschland kommen auf 100.000 Beschäftigte 2.600 IT-Spezialisten.
(Bild: © zinkevych - stock.adobe.com)

IT-Berufe gelten als zukunftssicher, lukrativ und die Nachfrage ist groß. Bundesweit kommen auf 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2.600 IT-Experten und es werden immer mehr. Im Vorjahr waren es erst 2.400. Im Ländervergleich haben Hamburg, Berlin und Hessen die höchsten Anteile an IT-Experten, so der Digitalverband Bitkom. „In allen Branchen sind Unternehmen auf IT-Spezialisten angewiesen. Das gilt umso mehr angesichts der Coronakrise, in der die Defizite in der Digitalisierung auch in der Wirtschaft schonungslos offengelegt wurden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Corona hat einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Die Nachfrage nach IT-Fachkräften wird perspektivisch weiter steigen, weil digitale Geschäftsmodelle, Technologien und Prozesse IT-Knowhow erfordern.“

Die Bundesländer im Detail

Hamburg ist das Bundesland mit der größten Dichte an IT-Spezialisten. Im hanseatischen Stadtstaat arbeiten 4,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen ITK-Berufen, das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und entspricht 4.200 IT-Jobs pro 100.000 Beschäftigte. Dahinter liegen Berlin (3,5 %, +0,3 Punkte) und Hessen (3,3 %, +0,2 Punkte). Es folgen Baden-Württemberg (3,2 %, +0,2 Punkte) und Bayern (3,1 %, +0,1 Punkte). Auch Bremen (2,8 %, +0,2 Punkte) übertrifft den Bundesdurchschnitt von 2,6 Prozent (+0,2 Punkte).

Knapp unter dem Schnitt liegt dagegen Nordrhein-Westfalen (2,4 %, +0,1 Punkte). Auf den drei letzten Plätzen herrscht Stagnation: In Brandenburg (14., 1,0 %), Sachsen-Anhalt (15., 1,0 %) und Mecklenburg-Vorpommern (16., 0,9 %) blieb die Informatiker-Quote unverändert niedrig. Sachsen-Anhalt rutschte dennoch einen Platz nach hinten, weil Brandenburg geringfügig mehr IT-Jobs schaffte.

Die Grafik zeigt den Anteil der IT-Experten nach Bundesland.
Die Grafik zeigt den Anteil der IT-Experten nach Bundesland.
(Bild: Bitkom)

Bundesweit gibt es 856.105 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Informatik- und anderen ITK-Berufen, das sind 53.787 mehr als im Vorjahr (+6,7 %). Mit 414.942 ist knapp die Hälfte in IT- und Telekommunikationsunternehmen beschäftigt, die übrigen arbeiten in anderen Branchen. Absolut gesehen gibt es die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in ITK-Berufen in Bayern (176.466), wo etwa jeder fünfte deutsche IT-Experte arbeitet. Ähnlich hoch ist die Zahl in Nordrhein-Westfalen (172.464), gefolgt von Baden-Württemberg (152.169). In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dagegen nur 5.446 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in ITK-Berufen.

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