Dell Inspiron 13, 14, 15, 16 Plus und 14 2-in-1 Inspiron-Serie erstmals mit einem starken 16-Zöller

Autor: Klaus Länger

Die Inspiron-Serie von Dell bekommt Zuwachs durch ein leistungsstarkes 16-Plus-Modell. Zudem bringt der Hersteller bei den Modellen 13, 14 und 15 eine neue Generation auf den Markt, die mit Tiger-Lake-H und teilweise mit Ryzen 5000U ausgestattet ist.

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Das Topmodell unter den neuen Inspiron-Notebooks ist das 16 Plus mit Tiger-Lake-H-Prozessor, Geforce-GTX- oder RTX-Grafik und 16-Zoll-Display mit 3K-Auflösung. Zudem gibt es einen Generationssprung bei den kleineren Inspiron-Modellen und dem 14-Zoll-Convertible.
Das Topmodell unter den neuen Inspiron-Notebooks ist das 16 Plus mit Tiger-Lake-H-Prozessor, Geforce-GTX- oder RTX-Grafik und 16-Zoll-Display mit 3K-Auflösung. Zudem gibt es einen Generationssprung bei den kleineren Inspiron-Modellen und dem 14-Zoll-Convertible.
(Bild: Dell)

Der Inspiron-Brand steht bei Dell für die günstigeren Consumer-Notebooks, die unterhalb der XPS-Linie angesiedelt sind. Das hindert den Hersteller aber nicht daran, eine Reihe neuer Inspiron-Modelle auf den Markt zu bringen, bei denen die neueste Generation der Intel- und AMD-Mobilprozessoren einen ordentlichen Leistungsschub bringen. Und mit dem 16 Plus kommt ein 16-Zoll-Modell auf den Markt, das sich auch ganz gut als XPS-Modell machen würde.

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Inspiron 16 Plus

Nach LG präsentiert nun auch Dell ein Notebook mit einem 16 Zoll großen Display. Allerdings liefert das Inspiron 16 Plus mit 3.072 x 1.920 Bildpunkten sogar eine höhere Auflösung. Zudem ist das 3K-Display mit einem Blaulichtfilter ausgerüstet, der die 10-Bit-Farbdarstellung nicht beeinträchtigen soll. Dell spricht hier von der Comfort-View-Plus-Technologie. Beim Prozessor setzt Dell Tiger-Lake-H-Prozessoren von Intel ein, nennt aber noch keiner näheren Spezifikationen. Da das Inspiron 16 Plus Anfang Juni auf den Markt kommen soll, ist es wahrscheinlich, dass es mit den kommenden H45-Prozessoren bestückt ist, die über mehr als vier Kerne verfügen. In der Basisvariante sorgt allein die im Prozessor integrierte Iris-XE-GPU für die Grafik. Gegen Aufpreis werden aber auch Nvidias Geforce-GTX- und sogar RTX-Grafikkarten für eine höhere 3D-Performance sorgen. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören bis zu 32 GB RAM, eine M.2-NVMe-SSD mit bis zu zwei TB Kapazität und Thunderbolt 4. Zudem baut der Hersteller ein geräumiges Keyboard und ein Touchpad ein, das um 30 Prozent größer sein soll als beim Inspiron 15 der letzten Generation. Einen Preis nennt Dell noch nicht.

Inspiron 14 2-in-1

Beim 360-Grad-Convertible Inspiron 14 2-in-1 nutzt Dell entweder Intel-Tiger-Lake-Prozessoren (vom Core i3-1125G4, über den i5-1135G7 bis zum i7-1165G7) oder die AMD-CPUs Ryzen 5 5500U und Ryzen 7 5700U. Die beiden AMD-Prozessoren gehören zur Lucienne-Familie mit Zen-2-Architektur. Während bei den AMD-Modellen grundsätzlich die integrierte Radeon-Grafik genutzt wird, gibt es die Intel-Modelle optional mit einer zusätzlichen MX350-Grafik von Nvidia. Das 14 Zoll große Touch-Display liefert die Full-HD-Auflösung und bietet eine Stifterkennung. Der Pen Stift ist allerdings ein kostenpflichtiges Zubehör. Die AMD-Modelle sollen eine Akkulaufzeit von mehr als 12 Stunden schaffen. Bei den Intel-Versionen ist nach höchstens 9 Stunden und 24 Minuten Schluss. Das Gewicht liegt, je nach Akku, bei 1,5 oder 1,56 kg. Neu sind hier ebenfalls größere Tasten und ein Touchpad mit einem glasähnlichen Material. Die Webcam mit Temporal Noise Reduction für ein besseres Bild bei schlechten Lichtverhältnissen ist ebenso wie beim Inspiron 16 Plus mit einem Schieber verschließbar, optional ist das Gerät mit einem Fingerprintreader lieferbar. Ein Pluspunkt für die Umwelt ist laut Dell die Lackierung mit Farben auf Wasserbasis, die auch bei den anderen neuen Inspiron-Modellen zum Einsatz kommt. Der Startpreis für das seit dem 13. April lieferbare Inspiron 14 2-in-1 liegt bei 649 Euro (UVP).

Inspiron 13, 14 und 15

In den kleineren Clamshell-Notebooks arbeiten nun in den gehobenen Ausstattungsvarianten Tiger-Lake-H35-Prozessoren von Intel, die durch die höhere TDP auch mehr Leistung liefern. Die Basisausstattung muss dagegen mit einem Core i3-1125G4 auskommen. Gegen Aufpreis baut Dell zudem eine Geforce MX450 von Nvidia ein. Die Inspiron-Modelle 14 und 15 werden auch mit Ryzen-Prozessoren angeboten (Ryzen 3 5300U, Ryzen 5 5500U und Ryzen 7 5700U), die zwischen vier und acht Cores bieten. Die optionale Nvidia-Grafik gibt es hier allerdings nicht. Während das Inspiron 13 mit einem 16:10-Display ausgestattet ist, das die FHD+- oder die QHD+-Auflösung liefert, sind die größeren Modelle mit 16:9-Full-HD-Panels bestückt. Bei allen neuen Clamshell-Inspirons hebt ein neu gestaltetes Scharnier die Hinterkante des Chassis bei Aufklappen etwas an, was das Keyboard etwas schräg stellt und die Kühlung verbessern soll. Über Thunderbolt-4-Ports verfügen beim Inspiron 13 alle Ausstattungsvarianten, bei den anderen Modelle nur die Geräte mit Core-i7-Prozessor. Dafür gibt es die Modelle mit der größeren Displaydiagonale mit bis zu 32 GB RAM, während das 1,25-kg-Leichtgewicht Inspiron 13 mit maximal 16 GB lieferbar ist. Die Geräte sind bereits erhältlich und kosten ab 599 Euro (UVP).

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