Über 500 Partner haben auch in diesem Jahr den Weg nach Kassel gefunden. Die Teilnehmer stellen damit unter Beweis, wie wichtig die Verbundgruppe und der Austausch der IT-Dienstleister auch und vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind.
Auch in diesem Jahr war die Synaxon-Partnerveranstaltung „Impulse 2024“ in der historischen Stadthalle in Kassel sehr gut besucht.
(Bild: Valentin Diehl)
Nach wie vor herrscht eine angespannte politische Weltlage mit wirtschaftlichen Eintrübungen. Doch ist die Stimmung tatsächlich nicht überall getrübt. Die IT-Branche in Deutschland hat sich schon im vergangenen Jahr als krisenresistent erwiesen. Und laut Bitkom sind die Aussichten für 2024 durchaus positiv. So erwartet der Digitalverband für die ITK-Unternehmen in diesem Jahr ein Umsatzplus von 4,4 Prozent. Insgesamt sollen demnach 224,3 Milliarden Euro umgesetzt werden.
Grund genug also auch für Synaxon, auf der Partnerveranstaltung „Impulse 2024“ Zuversicht zu versprühen. So eröffnete Frank Roebers, Vorstand der Synaxon AG, gut gelaunt das Event in der Stadthalle in Kassel. Den über 500 angereisten Partnern erklärte der Synaxon-Chef gleich zu Beginn, dass sich die Verbundgruppe künftig mit einem neuen Logo und Design präsentiere. Schließlich stamme das alte Logo noch aus Zeiten, in denen „das Fax unser bevorzugtes Kommunikationsmittel“ war. Zudem erinnere das neue Logo nicht mehr so sehr an Hanf oder Zuckerrübe wie das ursprüngliche. Vielmehr stehe das Logo jetzt für die neue Ausrichtung der Gruppe: „Wir wollen weg vom Franchising-System hin zum Verbund“, führt Roebers aus.
Vorteile der Verbundgruppe
Und dafür sehen sich die Ostwestfalen gut aufgestellt. So ist die Zahl der Mitglieder der Verbundgruppe auf über 3.100 (in Deutschland und Großbritannien) gewachsen. Zugleich stieg das Einkaufsvolumen aller Partner im vergangenen Jahr auf 1,1 Milliarden Euro. Dabei beschäftigt das Unternehmen mit Sitz in Schloss Holte-Stukenbrock über 300 Mitarbeiter. Sie unterstützen die Partner bei der täglichen Arbeit in den Systemhäusern. Support gibt es bei der Akquise von Neukunden ebenso wie bei Fachkräften oder im Marketing, Vertrieb und Projektabwicklung sowie bei Managed Services und in der Aus- und Weiterbildung. Ferner handelt Synaxon im Einkauf attraktive Konditionen aus, die nicht an irgendwelche Partnerlevel geknüpft sind. Dabei sind die Kosten für Mitglieder „niedriger als für einen Minijobber“, bekräftigt Roebers.
Wie gut sich Synaxon und deren Mitglieder am Markt behaupten, belegen die Umsatzzahlen der Verbundgruppe. „Wir wachsen weiter“, erklärt Roebers und führt aus, dass die Umsätze selbst im eher durchwachsenen vergangenen Jahr in allen Bereichen um rund 10 Prozent gewachsen sind. Auch „die Partnerbetriebe sind gegen den Markt gewachsen“, ergänzt der Synaxon-CEO. Das läge vor allem daran, dass die Partner stark KMU-getrieben sind. Sie bedienen hauptsächlich Kunden aus dem kleineren Mittelstand, die bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigen. Nur im iTeam-Verbund gebe es auch Dienstleister mit Kunden aus dem Enterprise-Segment (mit mehr als 250 Mitarbeitern).
Mitglieder besser als der Markt
Und erfreulicherweise ist der Zielmarkt im Mittelstand, also die Anzahl der KMU, in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen. Zudem werden laut Roebers Marktanteile bei den Dienstleistern frei, weil viele Kleinstsystemhäuser den Betrieb einstellen oder mit Kooperationspartnern fusionieren. So sei die Zahl der ITK-Dienstleister hierzulande auf 16.000 bis 18.000 zurückgegangen, schätzt der Synaxon-Chef. Im Gegenzug steige aber der Dienstleistungsbedarf auf Endkundenseite an.
So ist Roebers überzeugt, dass für Synaxon und die Partnerbetriebe „die zweite Jahreshälfte 2024 richtig cool wird“.
Auf jeden Fall greift die Verbundgruppe die richtigen Themen auf. Schließlich zeigten die angereisten Partner reges Interesse an den 40 Vorträgen, die auf der Agenda der Partnerveranstaltung standen. Das Themenspektrum dabei war sehr weit gefächert. Präsentiert haben die Speaker neben Best-Practice-Beispielen in der Unternehmens- und Mitarbeiterführung neue Marketing- und Vertriebsstrategien sowie Ansätze zur Ertragssteigerung in unterschiedlichen Bereichen eines IT-Unternehmens. Ganz am Puls der Zeit und gut besucht waren zudem die Vorträge, bei denen es sich um KI drehte. So ging zum Beispiel Benjamin Eidam, Eidam Consulting, in seinem Beitrag der Frage nach, inwiefern und wie schnell KI Arbeitsplätze in der IT beeinflusst und verändert. Wie sich KI in Systemhäusern einsetzen lässt, beleuchtete unter anderem Markus Wedemeyer von der Digas GmbH. Demnach lässt sich KI im Service Desk, im Vertrieb oder in der IT-Dokumentation sinnvoll und zeitsparend einsetzen.
Stand: 08.12.2025
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Zukunft mit KI
Und auch bei der prominent besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Agenda 2030 für IT-Unternehmen – wohin geht die Reise?“ war KI natürlich im Spiel. So zeigte sich etwa Arnulf Koch, K&K Software, überzeugt, dass Systemhäuser eine konsequente Spezialisierung, eine Nische herausarbeiten müssten. Nur so könnten sie künftig erfolgreich mit und gegen KI behaupten. Franziska Divis, Microsoft Deutschland, hingegen ist der Ansicht, dass sich nur die Unternehmen in Zukunft durchsetzen werden können, die sich rechtzeitig mit der Künstlichen Intelligenz auseinandersetzen.
In der abschließenden Keynote des Zukunftsforschers Sven Gabor Janszky ging es zwar auch um „die Macht der Megatrends – Strategien für die Zukunft“, doch sollte KI in den nächsten fünf bis zehn Jahren längst zum Alltag gehören. Die echten Probleme von heute, nämlich der Klimawandel, ließen sich damit nicht lösen. Einen Lösungsansatz sieht der Zukunftsforscher in der Kernfusion. Durch die quasi endlos verfügbare nachhaltige Energieerzeugung in Fusionsreaktoren könnte der Energiehunger von Menschen und IT gesättigt werden.