Microsoft 365 und KI-Sicherheit Hornetsecurity implementiert AI-Sicherheitsfunktionen für M365

Von Ira Zahorsky 3 min Lesedauer

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Auf der it-sa 2026 wird Hornetsecurity by Proofpoint neue Sicherheitsfunktionen für Microsoft 365 vorstellen. Sie betreffen Freigaberisiken, die Nachvollziehbarkeit von E-Mail-Urteilen sowie Awareness-Training und Administration – zentrale Bausteine für den KI-Einsatz.

„Zu weit gefasste Berechtigungen, unklare Freigaben oder fehlende Handlungssicherheit der Mitarbeitenden entstehen nicht erst durch KI, ihre Auswirkungen können durch ihren Einsatz aber noch relevanter werden“, ist Daniel Hofmann, CEO von Hornetsecurity by Proofpoint, überzeugt.(Bild:  Hornetsecurity by Proofpoint / bearbeitet mit Canva)
„Zu weit gefasste Berechtigungen, unklare Freigaben oder fehlende Handlungssicherheit der Mitarbeitenden entstehen nicht erst durch KI, ihre Auswirkungen können durch ihren Einsatz aber noch relevanter werden“, ist Daniel Hofmann, CEO von Hornetsecurity by Proofpoint, überzeugt.
(Bild: Hornetsecurity by Proofpoint / bearbeitet mit Canva)

KI kann bestehende Schwächen in Microsoft-365-Umgebungen verschärfen. Zu weitreichende Zugriffsrechte, unübersichtliche Freigaben und unsichere Verhaltensweisen im Arbeitsalltag werden deshalb zu wichtigen Faktoren für die AI Readiness. Hornetsecurity by Proofpoint stellt auf der it-sa, die dieses Jahr vom 27. bis 29. Oktober in Nürnberg stattfindet, Funktionen vor, die genau dort ansetzen.

Die Erweiterungen betreffen mehrere Bereiche: Tenant Risk Exposure soll Risiken bei Berechtigungen und Freigaben aufzeigen. Explainability for Email Security macht Bewertungen verdächtiger E-Mails transparenter. Zudem erhält der AI Cyber Assistant AI.MY neue Aufgaben für Security Awareness und das zentrale Control Panel.

Unternehmen müssen ihre AI Readiness auf ein solides Sicherheitsfundament stellen.

Daniel Hofmann, CEO von Hornetsecurity by Proofpoint

Daniel Hofmann, CEO von Hornetsecurity by Proofpoint, ordnet den Zusammenhang ein: „Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell damit, welche KI-Lösungen sie einsetzen wollen. Mindestens genauso wichtig ist aber die Frage, auf welche Strukturen diese Technologien treffen. Zu weit gefasste Berechtigungen, unklare Freigaben oder fehlende Handlungssicherheit der Mitarbeitenden entstehen nicht erst durch KI, ihre Auswirkungen können durch ihren Einsatz aber noch relevanter werden. Deshalb müssen Unternehmen ihre AI Readiness auf ein solides Sicherheitsfundament stellen.“

Tenant Risk Exposure zeigt Freigabe- und Zugriffsrisiken

In Microsoft 365 wachsen Zugriffsstrukturen mit Teams, Projekten und externen Beteiligten. Werden ältere Freigaben oder Gastzugänge nicht überprüft, kann der Überblick verloren gehen. Der 365 Permission Manager macht Berechtigungen in SharePoint, OneDrive und Microsoft Teams sichtbar und ermöglicht es, sie anzupassen.

Ab Herbst 2026 soll Tenant Risk Exposure den Dienst ergänzen. Neue Dashboard-Widgets erfassen unter anderem anonyme Zugriffe, externe Nutzer, organisationsweite Berechtigungen, öffentliche Gruppen, inaktive Gäste und verwaiste Konten. Ein Bericht fasst den Status des jeweiligen Tenants zusammen. Administratoren und Managed Service Provider (MSPs) können Risiken damit schneller lokalisieren und manuell oder automatisiert bearbeiten.

E-Mail-Bewertungen und Awareness im Blick

Mit Explainability in Email Live Tracking sollen Sicherheitsteams besser nachvollziehen können, weshalb das System eine Nachricht als verdächtig oder legitim einstuft. Das kann die Untersuchung von Fehlalarmen und falschen Entscheidungen erleichtern. Die Funktion erklärt Bewertungen, ersetzt aber nicht die Prüfung und Einordnung durch das Sicherheitsteam.

Auch der Faktor Mensch bleibt Teil der Schutzmaßnahmen. AI.MY erweitert den Security-Awareness-Service um Trainings in Microsoft Teams. Nach einem E-Training stellt der Assistent drei Fragen, die sich am individuellen Wissensstand orientieren, und gibt Rückmeldung. Die Antworten fließen in die Einschätzung des Kenntnisstands ein. Unternehmen können so Lernergebnisse verfolgen und zusätzlichen Schulungsbedarf erkennen.

Teams Protection und der AI Email Security Analyst adressieren daneben den Schutz der Kommunikation über Microsoft Teams und E-Mail. Zusammen mit Awareness-Trainings sollen die Funktionen technische Kontrollen und sicheres Verhalten im Arbeitsalltag verbinden.

KI-Assistent unterstützt Administration

Auch das Control Panel von 365 Total Protection erhält eine Erweiterung: Ein neuer AI Cyber Assistant Agent soll Partner und Administratoren bei Onboarding, Konfiguration, Produktnutzung und Security Operations unterstützen. Die dialogbasierte Hilfe soll Informationen zu den Produkten bereitstellen und die Suche nach passenden Lösungen für Kundenanforderungen erleichtern.

Damit wächst die Zahl der Aufgaben, die der Assistent abdecken soll. Wie hilfreich er im Betrieb ist, wird davon abhängen, ob seine Antworten für konkrete Konfigurationen und Sicherheitsfragen ausreichend präzise sind. Hornetsecurity positioniert die Funktionen als Bausteine einer sicheren AI Readiness in Microsoft 365 – von Berechtigungen über Kommunikationsschutz bis zur Unterstützung der Administration.

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