Computex 2021: Asus ROG Strix G15 Advantage Gaming-Notebook mit AMD Ryzen HX und RDNA2-Radeon

Autor: Klaus Länger

Asus setzt beim Gaming-Notebook ROG Strix G15 Advantage komplett auf AMD: Als Prozessor arbeitet in dem 15,6-Zöller ein Ryzen 9 5900HX und für die Grafik sorgt das mobile Radeon-Spitzenmodell RX 6800, das nun auf der aktuellen RDNA2-Architektur basiert.

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Im Asus ROG Strix G15 Advantage sorgen ein AMD Ryzen 9 5900HX mit acht Kernen und die brandneue RDNA2-Grafikkarte AMD Radeon RX 6800M für ein flüssiges Gameplay und für Leistung bei rechenintensiven Anwendungen.
Im Asus ROG Strix G15 Advantage sorgen ein AMD Ryzen 9 5900HX mit acht Kernen und die brandneue RDNA2-Grafikkarte AMD Radeon RX 6800M für ein flüssiges Gameplay und für Leistung bei rechenintensiven Anwendungen.
(Bild: Asus)

Asus zeigt als erster Hersteller auf der virtuellen Computex 2021 ein High-End-Gaming-Notebook, bei dem sowohl die CPU von AMD stammt, als auch der Grafikchip. Im ROG Strix G15 Advantage sitzt mit dem Ryzen 9 5900HX nicht nur die derzeit zweitschnellste CPU, die AMD für Notebooks im Portfolio hat, sondern mit dem Radeon RX 6800M auch das rasanteste Modell der ebenfalls auf der Computex präsentierten RX-6000M-Serie von AMD. Sie basiert auf der aktuellen RDNA2-Architektur des Chipherstellers und soll so mit den mobilen RTX-Grafikchips von Nvidia mithalten.

Als GPU kommt ein Navi-22 mit 40 Compute-Units zum Einsatz, den AMD auch für die Desktop-GPU RX 6700XT einsetzt. Damit verfügt die GPU über insgesamt 2.560 Stream-Prozessoren. Dazu kommen 12 GB GDDR6 als Grafikspeicher und 96 MB Infinity-Cache.

Der Ryzen-9-Prozessor im Strix G15 Advantage wartet mit acht Cores, 16 Threads und bis zu 4,6 GHz Turbo-Takt auf. Eine optimale Leistung bei unterschiedlichen Einsatzszenarien oder auch Spieletypen sollen die AMD-Technologien SmartShift und Smart Access Memory ermöglichen. Mit SmartShift wird das Leistungsbudget für CPU und GPU dynamisch ausbalanciert, Smart Access Memory beschleunigt die Datenübertragung zwischen GPU und CPU. Damit beide mit voller Leistung arbeiten können, haben die Asus-Entwickler das Strix G15 Advantage mit einer aufwändigen Kühllösung ausgestattet, die mit Flüssigmetall statt einer herkömmlichen Wärmeleitpaste, einem Vapor-Chamber-Design und einer Lüftersteuerung mit IR-Sensor arbeitet. Sogar rund um die WASD-Tasten sind Lüftungsöffnungen angebracht, damit das Keyboard bei ausgedehnten Spielesessions nicht zu warm wird.

In der stärksten Ausführung ist das Asus-Notebook mit 16 GB DDR4-3200 als Arbeitsspeicher und einer ein TB großen NVMe-SSD bestückt. Prinzipiell sind laut Asus bis zu 32 GB RAM möglich. Für den Netzwerkzugriff bietet das Notebook eine GBit-LAN-Schnittstelle und Wi-Fi 6 mit RangeBoost. Dabei werden von den vier internen Antennen automatisch die beiden mit der höchsten Signalstärke ausgewählt.

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Schnelles WQHD-Display

Das 15,6-Zoll-Display mit einem entspiegelten, IPS-ähnlichen Panel liefert die WQHD-Auflösung mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Zudem erfüllt das Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 165 Hz, 3 ms Reaktionszeit und AMD FreeSync Premium auch die hohen Anforderungen von eSports-Enthusiasten. Gamer werden sich ebenfalls über die umfangreichen Beleuchtungsoptionen für das Keyboard und das Gehäuse freuen, die mittels Aura Sync mit anderen ROG-Geräten wie Monitor, Headset oder Gaming-Maus synchronisiert werden können. Zudem können die Kunden ihr Notebook durch die auswechselbaren Armor Caps individualisieren. Für einen guten Sound soll Dolby Atmos sorgen.

Das Asus ROG Strix G15 Advantage soll im dritten Quartal 2021 auf den Markt kommen und ab 1.799 Euro (UVP) kosten.

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