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Gaming-PCs mit Wasserkühlung und bis zu vier GPUs Gaming mit Blitz und ohne Donner

Autor: Klaus Länger

Zeus: Der griechische Göttervater und Blitzschleuderer ist der Namensgeber für die wassergekühlten Gaming-PCs des Münchner IT-Systemintegrators Mifcom. Der Hersteller selektiert für die Rechner besonders übertaktungsfreudige CPUs und Grafikkarten.

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Zeus: Der griechische Götterherrscher ist der Namenspatron für die wassergekühlten Gamin-PCs von Mifcom.
Zeus: Der griechische Götterherrscher ist der Namenspatron für die wassergekühlten Gamin-PCs von Mifcom.
(Bild: Mifcom)

Blitzschnell sollen die Zeus-Rechner von Mifcom sein. Schließlich ermittelt der Hersteller in eigenen Tests, welche Prozessoren und Grafikkarten sich besonders weit übertakten lassen. Diese Exemplare setzt Mifcom dann in den Zeus-Modellen ein. Ein Intel Core i7-6700K läuft so statt mit 4,2 mit bis zu 4,8 GHz. Haswell-E-Prozessoren für die X99-Plattform treibt Mifcom auf bis zu 4,5 GHz.

Um einen stabilen Betrieb trotz Übertaktung und der damit verbundenen höheren Wärmeentwicklung des Prozessors und der GPU zu gewährleisten, setzt Mifcom Wasserkühlungs-Komponenten des slowenischen Herstellers EKWB ein. Der Münchner Hersteller gibt auch auf die übertakteten Rechner 36 Monate Garantie. Da auf dem Radiator der Wasserkühlung große und vergleichsweise langsam drehende Lüfter sitzen, hält sich die Geräuschentwicklung gemessen an der Leistung der Rechner in Grenzen.

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Bis zu vier Grafikkarten

Das Einstiegsmodell der Zeus-Serie basiert auf einem Intel Core i7-6700K und einer Palit GTX 980 JetStream. Als Massenspeicher dienen eine Samsung-SSD 850 EVO und eine zusätzliche Zwei-TB-HDD. Bei den Rechnern mit mehr als zwei Grafikkarten kommt eine X99-Plattform mit Haswell-E-Prozessor zum Einsatz, damit genügend PCI-Express-Lanes für die Grafikkarten vorhanden sind. Das absolute Top-Modell ist schließlich mit zwei Xeon-Prozessoren und zwei GeForce GTX Titan X bestückt.

Bei den Single-CU-Systemen verwendet Mifcom die Corsair-Gehäuse Obsidian 750D und 900D und Graphite 780T, sowie das Silverstone Temjin TJ11. Hier werden bis zu vier Grafikkarten möglich sein. Die Xeon-Maschine steckt in einem V8-Tower von LD Cooling.

Der Grundpreis für das Core-i7-6700K-Einstiegsmodell liegt bei 3.699 Euro. Die Top-Konfiguration mit Dual-Xeon kostet 10.799 Euro. Die X99-Rechner und der Xeon-PC sind dabei mit einer Samsung Evo 950 ausgestattet, die über eine im Vergleich zu SATA deutlich schnellere NVMe-Schnittstelle angebunden ist.

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