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Gaming-Studie von Splendid Research

Gaming bleibt Wachstumsmarkt

| Autor: Heidemarie Schuster

27 Prozent der befragten Spieler möchten beim Gamen kreativ gestalten und 16 Prozent suchen das soziale Zusammensein mit anderen Spielern.
27 Prozent der befragten Spieler möchten beim Gamen kreativ gestalten und 16 Prozent suchen das soziale Zusammensein mit anderen Spielern. (Bild: Pixabay)

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Das Marktforschungsunternehmen Splendid beschäftigt sich mit dem Thema Gaming und der Frage nach den bevorzugten Endgeräten deutscher Spieler. Geklärt wird auch die Rangfolge der Lieblingsspiele und die Einstellung zu den teilweise umstrittenen Microtransactions.

Gaming ist mehr als nur Spielerei – es ist ein großer Wachstumsmarkt und verspricht Umsätze mit allen Altersklassen. Eine Umfrage von Splendid Research hat ergeben, dass es auch keine Frage des Geschlechts ist. So spielen vier von zehn Frauen mehrmals pro Woche oder sogar täglich Spiele auf ihrem Handy. Bei Männern ist es nur jeder Dritte. Tastatur und Controller sind zwar noch häufiger in männlicher Hand (32 %, respektive 21 % der Herren zocken damit regelmäßig), aber auch hier wackelt die Dominanz: 22 Prozent der Frauen spielen regelmäßig am Computer und 12 Prozent an der Konsole.

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Smartphone löst Gameboy ab

Splendid zufolge ist Mobile Gaming auf dem Vormarsch, denn 65 Prozent der 15- bis 19-Jährigen geben in der Studie an, regelmäßig auf dem Smartphone zu spielen. Erst ab dem Alter von 40 Jahren zockt weniger als die Hälfte der Spieler mobil. Der Computer wird von allen Generationen genutzt, sogar 26 Prozent der 60- bis 69-Jährigen spielen regelmäßig an Desk- oder Laptop. Auf der Konsole geht es erst mit dem Auszug von zu Hause und dem eigenen Gehalt richtig los: hier zockt fast jeder Dritte 20- bis 29-Jährige sowie jeder Vierte 30- bis 39-Jährige regelmäßig.

Gründe für´s Gaming

Wie bei einem guten Film genießen Gamer die Geschichten der Spiele (43 %) sowie die Schönheit von Bild und Ton (43 %). Zudem kommt aber auch noch die Möglichkeit, in eine andere Welt zu fliehen (37 %) und diese dann für sich zu entdecken (30 %). Wer sich schon mal gefragt hat, warum manche Menschen immer und immer wieder die gleichen Level durchspielen, erhält ebenfalls eine Antwort: 36 Prozent der Gamer können bei sich wiederholenden Aufgaben gut abschalten.

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Deutschlands beliebteste Spiele

Das beliebteste Spie in Deutschland ist die FIFA Serie – kein anderes Spiel nennen Gamer so häufig (7 %), fragt man sie nach ihrem Favoriten aller Zeiten. Auf Platz zwei liegt der Klassiker Super Mario, gleichauf übrigens mit The Sims. In die Reihen der beliebten Spiele fügen sich aber auch noch viele weitere ein: „Insgesamt ist das Ergebnis sehr divers“, fasst Studienleiter Kolja Turkiewicz zusammen, denn „die Befragten haben über 100 unterschiedliche Games genannt.“

Bei den Genres stehen Puzzle- und Geschicklichkeitsspiele gleichauf ganz oben auf der Beliebtheitsskala – jeweils 35 Prozent geben diese als Favoriten an. So genannte Jump 'n' Runs (27 Prozent) schaffen es auf den dritten Platz. Auffallend hierbei ist der große Unterschied zwischen Männern und Frauen: Männer daddeln lieber Sportspiele und Shooter, sind aber zumeist für ein recht großes Spektrum an Spielen offen. Frauen spielen hauptsächlich Puzzlespiele und Jump 'n' Runs.

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Microtransactions

Geld verdienen viele Spielefirmen jedoch über die Freischaltung zusätzlicher Spielinhalte gegen Bezahlung, so genannte Microtransactions. Das Modell ist vor allem für die oftmals kostenlosen Mobile Games relevant, auch wenn bisher lediglich 28 Prozent der Smartphone-Spieler schon einmal so ein Angebot genutzt haben. Am weitesten verbreitet ist seine Nutzung unter Konsolen-Spieler – hier haben 42 Prozent schon mal für zusätzliche Inhalte bezahlt.

Microtransactions sind rechtlich nicht unproblematisch. Lootboxes – Kisten mit zufälligen Gegenständen, die die Spieler besser machen, wurden in Belgien und den Niederlanden als illegales Glücksspiel verboten. Des weiteren werden mit den so genannten Season Passes Abo-Modelle für Spielerweiterungen angeboten, bei denen oft nicht klar ist, wie viele und ob überhaupt Erweiterungen kommen.

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