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DSLM mit HDR und Nachtsicht Fujifilm stellt robuste Systemkamera X-Pro3 vor

Autor: Ira Zahorsky

Fujifilm bringt Mitte Dezember 2019 das Nachfolgemodell der 2016 erschienenen X-Pro2 auf den Markt. Die spiegellose Systemkamera X-Pro3 soll sich für professionelle Anwender und ambitionierte Hobby-Fotografen eignen. Sie kombiniert ein klassisches, minimalistisches Design mit modernster Technologie.

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Die Fujifilm X-Pro3 verfügt über einen Low-Light-Autofokus und eine neue HDR-Funktion.
Die Fujifilm X-Pro3 verfügt über einen Low-Light-Autofokus und eine neue HDR-Funktion.
(Bild: Fujifilm)

Besonders im Dunkeln soll die Fujifilm X-Pro3 punkten. Die Kombination aus dem rückwärtig belichteten 26,1-MP-X-Trans-CMOS-4-Sensor und einem X-Prozessor 4 soll in Verbindung mit einer neuen Firmware eine automatische Scharfstellung per Phasendetektion gewährleisten bis zu einem Helligkeitswert von -6 EV, was nahezu völliger Dunkelheit entspricht.

Fujifilm hat der Kamera auch eine neue HDR-Funktion verpasst, die sich besonders für kontrastreiche Landschaftsaufnahmen eignen soll. Sie kombiniert mehrere schnell hintereinander aufgenommene Belichtungen zu einem Bild mit erweitertem Dynamikumfang mit, laut Herstellerangaben, natürlicher Tonwert- und Farbwiedergabe. Ebenfalls neu ist die „AF Range Limiter“-Funktion, die sich bislang nur mit ausgewählten XF-Objektiven nutzen ließ. Mit der X-Pro3 ist es jetzt mit jedem XF-Objektiv möglich, zwei zuvor abgespeicherte Fokuseinstellungen abzurufen oder mithilfe des Fokusrings den gewünschten Bereich festzulegen.

Gesucht – gefunden

Auch die Sucher der X-Serie hat Fujifilm aufgepeppt. Neben dem optischen Sucher, dessen Leistungsfähigkeit von einem elektronischen Mess-Sucher erweitert wird, steht nun ein elektronischer „Hybrid-Sucher“ zur Verfügung, der über ein hochauflösendes OLED-Display mit 3,69 MP und ein Kontrastverhältnis von 1:5.000 verfügt sowie eine Helligkeit bis 1.500 cd/m² aufweist. Er deckt 97 Prozent des sRGB-Farbraums ab. Im Hochleistungsmodus („Boost“-Modus) steht nun die Option „Glättung/Bildrate“ zur Verfügung. Ist sie aktiviert, wird nach jedem Einzelbild ein Schwarzbild eingefügt, wodurch sich ein besonders flüssiger Bildeindruck ergeben soll, was insbesondere bei der Aufnahme von sich schnell bewegenden Objekten und bei der Verfolgung von unregelmäßigen Bewegungsabläufen von Vorteil sein soll.

Bilder und Videos, die bis zu einer 4K-Qualität möglich sind, können auf einer nicht im Lieferumfang enthaltenen SD-, SDHC- oder SDXC-Mikro-SD-karte gespeichert werden, Fotos im jpeg- oder RAW-Format. Die X-Pro3 hat einen USB-C-Anschluss (USB 3.1 Gen1), der zum Laden des Kamera-Akkus und zur Übertragung von Daten verwendet werden kann. Weitere Verbindungsmöglichkeiten sind WLAN b/g/n, Bluetooth 4.2 sowie Miniklinke (2,5 mm) für ein Mikrofon.

Preise und Verfügbarkeit

Die Fujifilm-X-Pro3-Systemkamera ist ab Mitte Dezember 2019 erhältlich. In der Farbe Schwarz kostet sie 1.899 Euro (UVP), in DURA Schwarz und in DURA Silber je 2.099 Euro (UVP).

Weitere Details zur Kamera finden Sie in der Bildergalerie:

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS