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Lizenzen für Windows und Microsoft-Desktop-Anwendungen - Vorsicht!

Für Risiken und Nebenwirkungen der Virtualisierung übernimmt Microsoft….

| Autor / Redakteur: Torsten Boch / Ulrike Ostler

Auch bei Micrsosoft-Lizenzen in virtualisierten Umgebungen ist geraten, genauer kinzuschauen und den Beispackzettel genau zu lesen.
Auch bei Micrsosoft-Lizenzen in virtualisierten Umgebungen ist geraten, genauer kinzuschauen und den Beispackzettel genau zu lesen. (Bild: VBM-Archiv)

Software von Microsoft gehört zum Standardportfolio fast aller Unternehmen: „Windows“ als Plattform sowie zahlreiche Anwendungen aus der „Office“-Familie. Das wird sich in absehbarer Zeit nicht wesentlich ändern und die korrekte Lizenzierung bleibt, insbesondere in virtualisierten Umgebungen, eine zentrale Fragestellung. Denn sonst wird es teuer und illegal.

Allerdings besteht in vielen Unternehmen noch immer eine große Unsicherheit, wie Software von Microsoft im Zusammenhang mit virtualisierter Bereitstellung von Arbeitsumgebungen zu lizenzieren ist. Dabei sind ein Teil der Technologien zur Virtualisierung schon seit längerem auf dem Markt und werden schon seit Jahren erfolgreich adaptiert.

Torsten Boch; Senior Product Manager bei Matrix42: "Die falsche Lizenz kann sieben Mal so teuer sein."
Torsten Boch; Senior Product Manager bei Matrix42: "Die falsche Lizenz kann sieben Mal so teuer sein." (Bild: Matrix42)

Wesentliche Neuerungen stellen jedoch aufstrebende Lösungen zur effizienten Virtualisierung von Desktops dar, welche die Client-Variante des Windows Betriebssystems bereitstellen. Darüber hinaus ist zu beobachten, dass die Verwendung von virtuellen Maschinen immer mehr zu den allgemeinen IT-Kenntnissen von Anwendern gehört, sodass Hardware-Virtualisierung inzwischen deutlich häufiger anzutreffen ist als noch vor Jahren.

Jede der technisch möglichen Bereitstellungsvarianten in einem virtualisierten Umfeld hat ihre lizenzrechtlichen Nebenwirkungen. Manche Unternehmen verkennen leider, dass die Lizenzierung in solchen Fällen eigenen Regeln unterliegt. Diese bauen zwar auf jenen auf, welche für die klassische lokale Bereitstellung auf physischen Endgeräten gelten, doch unterscheiden sie sich im Detail letztlich signifikant und können in Bezug auf den Lizenzbedarf erhebliche Auswirkungen haben.

Wie bei Arzneien, die schnell und unkompliziert zur Verfügung stehen mögen, empfiehlt es sich bei der Virtualisierung von Software, den „Beipackzettel“ des Herstellers genau zu lesen, um sich über mögliche Konsequenzen in Bezug auf die Lizenzierung im Klaren zu sein.

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