Channel- und Produktstrategie von Fsas
Fsas Technologies hat eine wichtige Hürde genommen

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Zum ersten Geburtstag gibt es für Fsas Technologies Grund zum Feiern: Laut Santosh Wadwa, VP und Head of Platform Business Germany, hat das im April 2025 umfirmierte Unternehmen seine Ziele erfüllt. Auf den Lorbeeren ausruhen will sich Wadwa allerdings nicht.

Der Samurai, er wurde schon bei Fujitsu für Channel-Kampagnen eingesetzt, verkörpert für Santosh Wadwa Ideale wie Mut und Wahrhaftigkeit, die er auch als Ziele für Fsas sieht. (Bild:  Gemini / KI-generiert)
Der Samurai, er wurde schon bei Fujitsu für Channel-Kampagnen eingesetzt, verkörpert für Santosh Wadwa Ideale wie Mut und Wahrhaftigkeit, die er auch als Ziele für Fsas sieht.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Seit etwas über einem Jahr gibt es Fsas Technologies als Hersteller und Lösungsanbieter für den Datacenter- und Hybrid-Cloud-Sektor. Die Neuausrichtung des Unternehmens mit dem Ende des Client-Geschäfts hatte hier zwar schon stattgefunden, die Namensänderung von Fujitsu zu Fsas Technologies sollte diesen Schritt noch betonen. Er war allerdings auch ein Einschnitt für Kunden sowie Partner und hätte dort durchaus zu Bedenken über die Zukunft der Fujitsu-Hardwaresparte führen können. Wie Santosh Wadwa, Vice President und Head of Platform Business Germany, betont, war dies bei beiden Gruppen nicht der Fall: Die Umsatzziele für das vergangene Geschäftsjahr hat seine Firma „mit einer Punktlandung“ erfüllt, es konnten neue Kunden gewonnen und die Partnerbreite erhöht werden. Dabei sind auch einige frühere Fujitsu-Partner zu Fsas zurückgekehrt.

Große Herausforderungen durch steigende Komponentenpreise

Aktuell steht Fsas allerdings, wie auch der Rest der IT-Branche, vor großen Herausforderungen durch die angespannte Wirtschaftslage bei vielen Kunden und durch die massiv gestiegenen Preise für DRAM sowie Speichermedien. Die schlagen bei Servern und Storage-Systemen mehr durch als bei Desktop-PCs oder Notebooks. Wie Wadwa ausführt, kostet ein Server, der vor der Speicherkrise mit 10.000 Euro kalkuliert war, heute das Dreifache. Das stellt viele Kunden vor erhebliche Finanzierungsprobleme. Bei den für Fsas wichtigen öffentlichen Auftraggebern müssen Ausschreibungsverfahren geändert werden, um überhaupt Projekte durchführen zu können.

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