Die Firma Progress steht für Anwendungsentwicklung. Das Channel-Netzwerk umfasst über 3.500 Partner. Diese seien umso wichtiger, weil der Hauptteil des Umsatzes durch andere Softwareunternehmen erwirtschaftet werde.
Thomas Schuller, Regional Director DACH bei Progress, erläutert seiner Partnerstrategie.
(Bild: Michaela Heelemann Photography / Progress)
Die ChefConf ist eine Konferenz für DevOps-Profis, die dieses Jahr in München stattfand. Da Progress für Anwendungsentwicklung steht, erschienen dort naturgemäß jede Menge Softwareentwickler, aber auch Anwender der „Chef“-Infrastruktur, Community-Mitglieder und IT-Führungskräfte, um Innovationen und bewährte Praktiken in den Bereichen DevSecOps, Compliance und Sicherheit zu diskutieren.
Auch Thomas Schuller, Regional Director DACH bei Progress, war dabei und erläuterte gegenüber IT-BUSINESS seine Strategie. Diese sei eine Spezielle, handle es sich bei Progress doch um ein Softwareunternehmen, das den Hauptteil seines Umsatzes durch andere Softwareunternehmen mache: „Diese nutzen unsere Technologie, um basierend darauf ihre eigene Software zu entwickeln. Für uns hat es somit höchste Priorität, die Bedürfnisse unserer Partner zu erfüllen.“
Naturgemäß seien Partner aller Größen und Geschäftsmodelle der Schlüssel zum Erfolg. Aus diesem Grund habe man ein einfach zu handhabendes Partnerprogramm entwickelt, mit dem ihre individuellen, aber dennoch vielfältigen Bedürfnisse erfüllt werden könnten. „Wir wissen, dass es bei einer echten Partnerschaft vor allem um Wertschöpfung und Vertrauen geht“, so Schuller. „Deshalb halten wir den Dialog zu jeder Zeit aufrecht, hören unseren Partnern mit offenen Ohren zu und bieten ihnen immer wieder neue Ressourcen sowie Ideen, um sie voranzubringen.“
Das Partnerprogramm ist komplex
Das Partnerprogramm trägt den Namen „Progress Accelerate“ und ist nach Ansicht Schullers vergleichsweise flexibel strukturiert. Um die Partner zielgenau zu unterstützen, würden sie in Kategorien eingeteilt: „Wir unterscheiden etwa in Distributoren, Value-added Reseller (VAR), Service Delivery Partner, Digitalagenturen, unabhängige Softwareanbieter (ISV), Managed Service Provider (MSP), Systemintegratoren (SI) und Technologiepartner. Mitglieder des Programms können allerdings durchaus mehreren Kategorien angehören.“
Das sei durchaus komplex. „Das passt auch, denn die Komplexität hat auch bei der Entwicklung moderner Softwareanwendungen erheblich zugenommen. Während in der Vergangenheit deutlich weniger Stakeholder an der Anwendungsentwicklung beteiligt waren, ist deren Zahl heute aufgrund des Bedarfs an hochqualifiziertem Expertenwissen aus verschiedenen Bereichen gestiegen.“ Ein moderner Softwareanbieter müsse damit auch deutlich mehr individuellen Anforderungen gerecht werden, was naturgemäß die Komplexität des Partnerprogramms erhöhe. Das sei aber nicht von Nachteil – Partner könnten genau die Option wählen, die ihren Bedürfnissen am besten entspreche.
Zusätzlich unterscheide Progress zwischen Premium-Partnern und „normalen“ Partnern. Schuller: „Partner auf der gewöhnlichen Partnerebene profitieren von einem vereinfachten Beteiligungsmodell mit leichterem Zugang zu Ressourcen und Tools. Premium-Partner erhalten die gleichen Features, überdies erarbeiten wir mit ihnen dann einen eng abgestimmten gemeinsamen Geschäftsplan und bieten weitere unterstützende Ressourcen.“ Für die Bewertung der einzelnen Partner kommt ein internes Punktesystem zum Einsatz. So ließen sich Premium-Partner identifizieren, die nicht nur Transaktionen durchführen, „sondern tatsächlich gemeinsam ein Geschäft aufbauen“ wollten.
Was können die Partner erwarten?
Unabhängig von allen Kategorien und Stufen hätten alle Beteiligten Zugang zu einem privaten Partnerportal. Darüber erhalten sie laut Schuller freien Zugriff auf Vertriebs-, Marketing- und Technologieressourcen sowie zu verschiedenen Formen von Selbstbedienungsangeboten. „Partner der Premium-Stufe haben überdies Zugang zum Market-Development Funds-Programm, das Partner bei ihren Aktivitäten zur Lead-Generierung unterstützt.“ Alle Partner hätten zudem die Möglichkeit, sich auf der Progress-Website mit einem individuellen Profil zu präsentieren. Über das Portal und per E-Mail würden sie regelmäßig über Neuerungen informiert, ergänzend gebe es bei Bedarf Webinare, um Aktualisierungen des Vertriebskanals zu erläutern.
Aber nichts ist perfekt, deshalb seien für das Geschäftsjahr 2024 mehrere Verbesserungen geplant. Eine davon sei die Erweiterung des Systems für Leistungsabzeichen, ein anderes die Einführung neuer Badges. Außerdem plane man weitere Self-Service-Optionen.
Stand: 08.12.2025
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Grundsätzlich behandle man aber alle Partner weltweit gleich: „Dennoch unterscheiden sich die lokalen Märkte aufgrund kultureller, technischer und manchmal auch regulatorischer Gegebenheiten voneinander“, berichtet der Channel-Experte. „Aus kultureller Perspektive sehen wir in einigen Regionen Early Adaptors, während Unternehmen in anderen eher spät auf Trends anspringen. Die Regionen unterscheiden sich auch in Bezug auf die vorherrschende technische Infrastruktur – also die Open-Source- beziehungsweise Enterprise Readiness – oder im Hinblick auf die lokalen Vorschriften für die Finanzierung der digitalen Transformation und ähnliche Vorgänge. Wir können also sagen, dass unser Angebot zwar überall gleich ist, wir aber durchaus lokale Unterschiede berücksichtigen.“