Systemhäuser und -integratoren gesucht ERP-Hersteller Abacus kommt nach Deutschland

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

In München hat sich ein weiteres Software-Unternehmen angesiedelt. In der deutschen Niederlassung des Schweizer ERP-Herstellers Abacus stehen alle Weichen auf indirekten Vertrieb, denn anders werde man die Kunden nicht angehen.

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In der Schweiz zählt Abacus mit 35.000 Installationen durchaus zu den größeren ERP-Anbietern auf dem Markt. Hierzulande hebt sich das Unternehmen noch kaum von der Masse der etwa 200 ERP-Hersteller ab, auch wenn es in den letzten zwei Jahren – eine Testphase für das Unternehmen – bereits zum einen oder anderen Vertragsabschluss kam. Nun geht das Unternehmen den deutschen Markt mit einer eigenen Niederlassung in München an, die bereits vom Chef Rainer Kaczmarczyk und seinem siebenköpfigen Team (Vertrieb, Support und Produktmanagement) bezogen wurde. „Wir gehen den Markt ohne Direktvertrieb an“, so Kaczmarczyk im Gespräch mit IT-BUSINESS. Gesucht werden daher Systemhäuser und -integratoren, die den deutschen Markt in indirekter Manier bedienen.

Mehr als nur Grundrechenarten

Die Rechentafel Abakus beherrscht die Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. Besonders versierte Kugelschieber können zudem Quadrat- und Kubikwurzeln ziehen. Die Abacus-ERP-Software, die mit „c“ geschrieben wird, aber weder in C++ noch in C#, sondern in Java programmiert wurde, beherrscht natürlich mehr Funktionen. Neben dem klassischen ERP-Schwerpunkt Warenwirtschaft und Produktion sei die Abacus-Lösung zudem besonders stark in den Bereichen Projektrechnung sowie Service- und Vertragsmanagement. Die Lösungen werden jeweils durch Customizing und Parametrisierung an die Geschäftsprozesse des Kunden angepasst und dabei gleich noch die Prozesse selbst optimiert. Die Bereitstellung erfolgt über das Internet.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die Abacus-Software bereit gestellt wird.

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