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Von der Schreibmaschine zur Cloud

Ehrig lädt zum 70. Firmenjubiläum ein

| Autor: Sarah Nollau

Der erste Firmensitz in der Bismarckstraße in Berlin-Charlottenburg.
Der erste Firmensitz in der Bismarckstraße in Berlin-Charlottenburg. (Bild: Ehrig)

Wer als Firma 70 Jahre in der schnelllebigen IT-Branche überlebt, hat irgendetwas richtig gemacht. Grund genug, einen genaueren Blick auf das Berliner Systemhaus Ehrig zu werfen, bei dem die Feierlichkeiten zum runden Geburtstag in Berlin-Charlottenburg anstehen. Seit der Gründung im Jahre 1947 durch Kurt Ehrig orientiert sich das Berliner Unternehmen an aktuellen Entwicklungen der Bürotechnik – von der Olivetti-Schreibmaschine bis zum Dokumentenmanagement.

Das Berliner Systemhaus Ehrig feiert in diesem Jahr 70-jähriges Firmenbestehen. Die Unternehmensgeschichte erinnert an die IT-Firmengründungen in Garagen des Silicon Valleys. Wir schreiben das Jahr 1947. Inmitten der Berliner Trümmer hegt Kurt Ehrig den Traum von einem eigenen Büromaschinenhandel. Mobil mit dem Fahrrad macht er sich auf die Suche nach defekten Schreib- und Rechenmaschinen und klappert Büros und Geschäfte ab. Der Tausch und das Reparieren kaputter Maschinen führt ihn zur Gründung seines Büromaschinenhandels in Berlin-Hermsdorf. Als treue Begleiterin steht ihm seine Frau Gerda zur Seite. Das Fahrrad wird stilecht von einem VW Käfer abgelöst.

Gründer Kurt Ehrig besuchte mit dem Rucksack Büros und Geschäfte, reparierte defekte Schreib- und Rechenmaschinen und tauschte sie aus.
Gründer Kurt Ehrig besuchte mit dem Rucksack Büros und Geschäfte, reparierte defekte Schreib- und Rechenmaschinen und tauschte sie aus. (Bild: Ehrig)

Der Riecher nach dem Trend

Dass Gründer Ehrig als Pionier genau den richtigen Riecher hatte, bestätigte sich mit dem Einzug des Fortschritts und des Wirtschaftswunders. Kurt Ehrig wird Generalvertretung des Schreibmaschinenherstellers Olivetti in Berlin. Was Berlin brauchte, lieferte er: Bürotechnik. Ehrig machte jeden Umschwung mit. Moderne Büros werden in den sechziger Jahren mit Kopierern und Computern ausgestattet. Über zehn Jahre später sind es die Mikrocomputer. Der Gründer übernimmt die Berliner Niederlassung des Unternehmens 3M. Der Büromaschinenhandel Ehrig bleibt in familiärer Hand, denn der Nachwuchs tritt in die Firma ein.

Es bleibt in der Familie

Mit einem Sitz in Potsdam in den neunziger Jahren stellt sich der Gründer auf die neuen Innovationen des Farbkopierers und Laserdruckers ein – und auch auf die Nachfrage nach kundenorientierter Beratung. Mitarbeiter erhalten Schulungen im Bereich des Kundendiensts und Vertragspartner für den Handel werden gefunden. Der Innovationen, die das digitale Zeitalter mit sich bringt, sind sich die heutigen Geschäftsführer Kerstin Ehrig-Wettstaedt und Torsten Ehrig bewusst: „Mit der Digitalisierung stehen wir in der Bürotechnik vor unglaublichen Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen.“ Die Weichen für die Unbekannte will das Berliner Systemhaus stellen – im wahrsten Sinne des Wortes – ganz im Sinne des „Erfinders“ und Pioniers Kurt Ehrig.

Die Jubiläumsfeier

Am 22. September 2017 lädt das IT- und Bürosystemhaus zur Feier des 70. Firmenjubiläums ein. Die Veranstaltung auf dem Firmengelände in der Sophie-Charlotten-Straße in Berlin hat mehrere Punkte auf ihrer Agenda. Systemlösungen sollen live vorgeführt werden. Hersteller sprechen über Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen der IT-Branche wie Datensicherung in der Cloud und das digitale Büro. Auch Expertenvorträge über Prozessoptimierung, Digitales Diktieren durch Spracherkennung und Vertragsmanagement sind geboten. Neben einer Führung durch den Betrieb kann man sich mit den Mitarbeitern des Unternehmens und Repräsentanten anderer Firmen austauschen. Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Charlottenburg, Reinhard Naumann, wird ebenfalls zugegen sein.

Die aktuelle Geschäftsführung und dritte Generation Torsten Ehrig und Kerstin Ehrig-Wettstaedt.
Die aktuelle Geschäftsführung und dritte Generation Torsten Ehrig und Kerstin Ehrig-Wettstaedt. (Bild: Ehrig)

Die Geschäftsführer Kerstin Ehrig-Wettstaedt und Torsten Ehrig werden den besonderen Anlass nutzen, um ihr IT-Projekt rund um den Mini-PC Calliope für Grundschulen vorzustellen: „Wir wollen die digitale Entwicklung sichtbar machen und als Teil unseres gesellschaftlichen Engagements an die junge Generation herantragen“, so Ehrig-Wettstaedt.

Mit über 80 Mitarbeitern wird die Ehrig GmbH seit drei Generationen familiengeführt. Zu den Leistungsbereichen des Berliner Systemhauses zählen Produkte und Lösungen für den Druck und das Dokumentenmanagement sowie IT-Security.

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