Inspur EIS800 und Swing P101 Edge-Microserver mit Red Dot Award

Von Klaus Länger

Der Server-Hersteller Inspur erweitert sein Edge-Portfolio um zwei Microserver, die auch gleich mit einem Red Dot Award für ihr Produktdesign ausgezeichnet wurden. Der EIS800 ist für den Outdoor-Einsatz konzipiert, der Swing P101 für Inferencing-Szenarien.

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Der kompakte Edge-Microserver EIS800 ist in der Outdoor-Ausführung für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert. Er bietet zudem Optionen für WLAN, 4G oder 5G und Zigbee. Der in ein Towergehäuse gepackte Swing 101 ist vor allem für KI-Anwendungen bestimmt.
Der kompakte Edge-Microserver EIS800 ist in der Outdoor-Ausführung für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert. Er bietet zudem Optionen für WLAN, 4G oder 5G und Zigbee. Der in ein Towergehäuse gepackte Swing 101 ist vor allem für KI-Anwendungen bestimmt.
(Bild: Inspur)

Inspur stellt nicht nur Server für Rechenzentren her, sondern hat auch eine eigene Modellreihe von Geräten für den Netzwerkrand, die von Micro-Datacenter-Lösungen über einzelne Edge-Server bis hinunter zu Edge-Microservern reicht. Die letztere Kategorie wird mit den Modellen EIS800 und Swing P101 um zwei Geräte erweitert, die beide bei den Red Dot Awards 2022 für ihr Produktdesign ausgezeichnet wurden.

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Edge-Microserver für den Outdoor-Einsatz

Der EIS800 ist ein kompakter Microserver mit einem Atom-C3000-Prozessor, den Intel speziell für Edge-Anwendungen entwickelt hat. Der nur 220 mm breite und 65 mm hohe Rechner kann mit bis zu 64 GB RAM und zwei M.2-SSDs bestückt werden. Der erste Vertreter der EIS800-Familie ist das Outdoor-Modell mit einem robusten Druckgussgehäuse und passiver Kühlung. Er ist gemäß IP65 vollständig staubdicht und gegen Strahlwasser wie etwa einen starken Regen geschützt. Zudem bietet er umfangreiche Konfigurationsoptionen für Schnittstellen sowie eine breite Unterstützung von Funkstandards. Inspur nennt hier neben WLAN und Bluetooth noch 4G, 5G und Zigbee für die drahtlose Kommunikation mit Sensoren. Auch ein GPS-Modul steht auf der Optionsliste des Microservers, der über ein externes 12-Volt-Netzteil mit Strom versorgt wird und sich so auch leicht in einem Fahrzeug montieren lässt. Später sollen noch ein ebenfalls passiv gekühlter Indoor-Node und ein Micro-Center-Node als weitere EIS800-Versionen folgen.

Swing P101: Platz für Beschleunigerkarten

Der hoch integrierte Edge-Server Swing P101 mit Towergehäuse soll vor allem Rechenleistung für KI-Aufgaben wie das Inferencing liefern. Einsatzorte sind laut Hersteller Universitäten oder der medizinische Sektor, wo er für die Bildanalyse genutzt werden kann. Zur technischen Basis verrät Inspur bisher nur, dass der wohl PC-basierte Rechner über zwei Steckplätze für GPU-, FPGA- oder AISC-Beschleunigerkarten verfügt.

„Die Beschleunigung der digitalen Transformation hat riesige Mengen an Echtzeitdaten erzeugt, die in Edge-Umgebungen gesammelt und verarbeitet werden müssen. Die zunehmende Menge an KI-Workloads erfordert flexiblere und verteilte Lösungen. EIS800 und Swing machen das möglich“, erklärt Park Sun zu den beiden neuen Geräten. Er ist General Manager für Edge Computing bei Inspur.

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