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HP ZBook und Envy Edel-Notebooks für Kreative vom Consumer bis zum Profi

Autor: Klaus Länger

Mit den Envy-Notebooks und Convertibles will HP vor allem Consumer und semiprofessionelle Anwender adressieren, die mit den Geräten Inhalte aller Art schaffen. Die ZBooks sind für Profis bestimmt. Erstmals gibt es hier eine Create-Variante mit Geforce statt Quadro.

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Das ZBook Studio mit Nvidia Quadro RTX und das ZBook Create mit Nvida Geforce RTX Super sind nur zwei der HP-Neuheiten für „Creators“. Dazu kommen noch diverse Envy-Modelle, die sich dann aber weniger an Profis, sondern eher an Consumer und Prosumer richten.
Das ZBook Studio mit Nvidia Quadro RTX und das ZBook Create mit Nvida Geforce RTX Super sind nur zwei der HP-Neuheiten für „Creators“. Dazu kommen noch diverse Envy-Modelle, die sich dann aber weniger an Profis, sondern eher an Consumer und Prosumer richten.
(Bild: HP)

Schicke und dezente Notebooks auf dem Leistungsniveau von Gaming-Geräten liegen seit einiger Zeit im Trend. Mit ihnen wollen die Hersteller anspruchsvolle Anwender erreichen, die mit ihnen Inhalte schaffen, so genannte „Creators”. Bei HP fasst man unter diesem Begriff beispielsweise Blogger, Podcaster, ambitionierte Fotografen oder Videofilmer zusammen, die Inhalte entweder als Hobby oder auch als Prosumer erstellen, erweitert ihn aber auch um Profis wie Architekten, 3D-Designer oder Video-Editoren. Für die professionellen Anwender bringt HP im August ein neues ZBook in zwei Varianten auf den Markt. Bereits im Mai und Juni kommt die 2020er-Generation einer Reihe von Envy-Notebooks, die sich eher an Consumer und Prosumer richten.

ZBook Studio und Create

Die Bezeichnung ZBook steht in der HP-Nomenklatur für mobile Workstations. Mit den schwergewichtigen und eher blockigen Laptop-Workstations früherer Jahre hat das neue schlanke 15,6-Zoll-ZBook gar nichts zu tun, obwohl es an Leistung nicht mangelt: Als Prozessor dient entweder ein Intel Xeon mit acht Kernen oder ein Core-Prozessor der 10. Generation bis hin zum i9-10980HK mit ebenfalls acht Cores. Als Grafikkarte dient dann entweder eine Nvidia Quadro mit der RTX 5000 als Maximaloption oder eine Geforce RTX bis hin zur 2080 Super. Das Gespann aus Xeon und Quadro steckt dabei im ZBook Studio, das eine zertifizierte mobile Workstation für entsprechende Anwendungen aus dem 3D- und CAD/CAE-Umfeld ist. Auch für professionelle VR-Brillen reicht die Leistung aus.

Für die Variante mit Core-CPU und Geforce RTX hat man sich bei HP die Bezeichnung ZBook Create einfallen lassen. Es ist eher für Anwender gedacht, die beispielsweise visuelle Effekte schaffen, 3D-Figuren animieren oder professionell Bilder und Videos bearbeiten. Für sie ist auch das kalibrierbare und Pantone-validierte 600-Nits-Dreamcolor-Display mit 10-Bit-Farbdarstellung und 100 Prozent sRGB-Abdeckung wichtig. Alternativ soll das ZBook auch mit 4K-OLED-Panel lieferbar sein. Mit Sure View Reflect soll es zudem einen 1.000-Nits-Privacy-Screen geben, der einen verbesserten Schutz bei gleichzeitig kaum eingeschränkter Bildqualität liefern soll. Zur Ausstattung des 17,5 mm dicken und 1,9 kg schweren Geräts mit Aluminium Unibody, zählen Thunderbolt 3 mit zwei USB-C-Ports und ein leistungsstarkes Bang&Olufsen-Audiosystem. Zum maximalen Arbeitsspeicher und den Massenspeicheroptionen gab es noch keine Informationen. Die Akkulaufzeit soll bei bis zu 17,5 Stunden liegen.

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Envy 15 mit Core-H-CPU und Geforce RTX Super

Das neue HP Envy 15 mit 15,6-Zoll-Display ist mit 6- oder 8-Kern-H-Prozessoren der 10. Generation und einer Nvidia Geforce RTX 2060 Max-Q deutlich performanter als das größere 17,3-Zoll-Modell Envy 17, das HP kürzlich angekündigt hat. Zudem ist das Envy 15 auch mit 4K-HDR-400-IPS- oder 4K-OLED-Touch-Panel lieferbar. HP setzt beim Envy 15 erstmals eine Vapor-Chamber-Kühlung ein, die bisher nur bei den Omen-Gaming-Notebooks verwendet wurde. Es ist auch, ebenso wie die ZBooks, durchaus für anspruchsvollere Spiele zu gebrauchen. Der DDR4-2933-Arbeitsspeicher kann bis zu 32 GB groß sein, als Massenspeicher passen zwei M.2-PCIe-SSDs auf das Mainboard. Die Ausstattungsliste umfasst zudem Thunderbolt 3, eine verschließbare Webcam und einen in das Keyboard integrierten Fingerprint-Reader. Das 2,1-kg-Notebook soll mit einer Akkuladung bis zu 16,5 Stunden durchhalten. Es soll ab Juni verfügbar sein.

Weitere Envy-Modelle mit Intel- und AMD-CPU

Neben den Flaggschiffen ZBook und Envy 15 schickt HP noch eine ganze Flotte von Envy-Modellen in den Notebook-Markt. Das Envy x360 15 kommt dabei sogar in zwei Varianten: Einmal mit Intel-Core-i5- oder Core-i7-Prozessoren der Ice-Lake-Familie und optionaler Geforce-MX330-Grafik, analog zum Envy 17, und einmal mit einem AMD-Ryzen-4000-Mobilprozessor. Hier bietet der Hersteller die Wahl zwischen dem Ryzen 7 4700U mit acht Zen-2-Cores und dem Sechskerner Ryzen 5 4500U. Bei beiden Prozessoren wird die integrierte Radeon-Vega-GPU genutzt. Neben einem Full-HD-IPS-Panel steht auch ein 4K-OLED-Display zur Wahl.

Ebenfalls mit einem AMD-Ryzen-4000-Prozessor arbeitet das kleinere Convertible Envy x360 13 mit 13,3-Zoll-Full-HD-Display. Alle x360-Modelle bieten Touch- und Stifterkennung. Das kompakteste Modell unter den neuen Envys ist das wieder mit Ice-Lake-CPU und optionaler Nvidia-Geforce-MX330-GPU bestückte Envy 13, das mit einem Gewicht von unter 1,5 kg bis zu 19,5 Stunden Akkulaufzeit schaffen soll. Die Geräte sollen im Mai auf den Markt kommen. Die deutschen Preise hat HP noch nicht genannt.

(ID:46513524)

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 Klaus Länger

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Redakteur