Angetestet: Durabook Z14I Durabook Z14l: Das Notebook für ganz harte Touren

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Unter härtesten Umweltbedingungen soll das Durabook Z14I zuverlässig funktionieren. Das 14-Zoll-Notebook mit Intel Core Ultra 7 155U gehört zur Kategorie der robusten Notebooks. Im Hands-on-Test musste das Gerät einen Fall- und Gartenschlauchtest bestehen.

Mit seinem robusten, gegen Staub und Wasser geschützen Gehäuse sowie dem hellen Display ist das Durabook Z14I sehr gut für die Nutzung im Freien geeignet. Das Testgerät war zudem mit einem LTE-Modul ausgerüstet. 5G ist ebenfalls lieferbar.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Mit seinem robusten, gegen Staub und Wasser geschützen Gehäuse sowie dem hellen Display ist das Durabook Z14I sehr gut für die Nutzung im Freien geeignet. Das Testgerät war zudem mit einem LTE-Modul ausgerüstet. 5G ist ebenfalls lieferbar.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Auf den ersten Blick erinnert das zugeklappte Durabook Z14I an einen kleinen Werkzeugkoffer. Denn das robuste 14 Zoll große Notebook ist mit einem soliden Tragegriff ausgestattet und ist mit fünf Zentimetern deutlich dicker als gewöhnliche Notebooks. Zudem sind die Ecken des Aluminium-Magnesium-Gehäuses und des Display-Deckels durch Gummipuffer geschützt. Sie helfen dem Gerät dabei, Stürze aus bis zu 1,8 Metern Höhe zu überstehen. Das hat es in unserem Hands-on-Test ebenso gut überstanden, wie eine ausgiebige Dusche mit dem Gartenschlauch. Denn das 3,5-kg-Notebook ist nicht nur MIL-STD-810H-zertifiziert, sondern auch gemäß IP66 gegen Staub und starkes Strahlwasser geschützt. Und alle Schnittstellen sowie Einschübe liegen hinter soliden Deckeln mit Dichtungen und Verriegelungen.

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Meteor-Lake-Prozessor und viele Schnittstellen

Schnittstellen bietet das Durabook in großer Zahl: Neben zwei Thunderbolt- und diversen USB-Ports gibt es unter anderem zwei LAN-Anschlüsse, zwei serielle Buchsen, HDMI und VGA sowie einen Express-Card-54-Einschub. Die beiden jeweils 512 GB großen M.2-SSDs von Kingston sind in eigenen Gehäusen von außen zugänglich untergebracht. Der I/O-Einschub ist im Testgerät durch einen DVD-Brenner belegt. Ersetzt werden kann er aber auch durch einen zweiten Akku oder eine dritte SSD mit SATA-Schnittstelle. Der primäre, 66 Wh große Akku sitzt ebenfalls hinter einer Klappe in einem eigenen Schacht. Im Test mit hoher Bildschirmhelligkeit hielt er sechs Stunden im PCMark 10 durch. Für Rechenleistung und Grafik sorgte im Testgerät ein Intel Core Ultra 7 155U. Der zur ersten Core-Ultra-Generation (Meteor Lake) zählende Prozessor verfügt über zwei P-Cores mit Hyperthreading sowie weitere zehn E-Cores, zwei davon Low-Power-E-Cores. Zudem bietet er eine GPU mit vier Xe-Cores und eine NPU. Mit 11 TOPS reicht das allerdings für Copilot+ nicht aus. Mit diesem Prozessor und 32 GB DDR5-SDRAM schafft das Durabook Z14I einen Wert von 4.850 Punkten im PCMark 10 Extended. Damit ist es deutlich langsamer als aktuelle Lunar-Lake-Notebooks, gehört aber trotzdem zu den schnelleren Full-Rugged-Notebooks. Falls die Grafikleistung nicht ausreicht – wir messen 14.697 Punkte im 3DMark Night Raid – kann das Gerät mit einer zusätzlichen Nvidia RTX A500 geordert werden. Sie sitzt dann in einer Erweiterungsbox unter dem Notebook.

Heller Touchscreen für die Outdoor-Nutzung

Das entspiegelte, 14 Zoll große Display ist mit 1.200 Nits sehr hell und erlaubt auch die Nutzung im Freien. Zudem unterstützt es Stift- und Touchbedienung. Mit einer eigenen Funktionstaste kann die Touchfunktion in einen Handschuhmodus sowie einen Regenmodus ohne Stifterkennung umgeschaltet oder komplett deaktiviert werden. Eine weitere Funktionstaste schaltet die Hintergrundbeleuchtung von Display und Keyboard sowie die Status-LEDs ab. Das wasserdichte Keyboard mit ordentlichem Hub bietet große Tasten auch für die Cursorsteuerung. Das Touchpad ist allerdings etwas klein geraten. Für die mobile Nutzung ohne WLAN-Hotspot in der Nähe ist beim Testgerät zusätzlich eine LTE-Karte von Sierra Wireless eingebaut, die zudem via GPS auch noch die Position liefert.

Wie bei robusten Notebooks üblich, stehen auch beim Durabook Z14I noch eine ganze Reihe von Erweiterungsoptionen zur Verfügung. Sie reichen von Ladegeräten für die Akkus und Docks für Schreibtisch oder Fahrzeuge bis hin zu Erweiterungsboxen für PCI-Express-Karten oder für zusätzliche SATA-SSDs, die aus dem Notebook einen robusten, portablen Server machen. Sie werden durch einen speziellen PCI-Express-Anschluss auf der Unterseite des Notebooks mit diesem verbunden.

Sehr robust und vielfältig erweiterbar

Wer ein sehr robustes Notebook sucht, das auch unter extremen Umweltbedingungen zuverlässig funktioniert, viele Schnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten bietet, ist mit dem Durabook Z14I sicher gut bedient. Das in der Testkonfiguration 4.782 Euro teure Gerät liefert eine ordentliche Leistung, verfügt über ein sehr helles Outdoor-Display und ein gutes Keyboard. Lediglich die Akkulaufzeit könnte besser sein. Hier empfiehlt sich der Einsatz des zweiten Akkus statt des optischen Laufwerks. In unserem E-Paper finden Sie ein Video, das die Resistenz des Notebooks demonstriert.

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