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Spiegellose Systemkamera

Die Fujifilm X-T3 hat Videofunktionen im Fokus

| Autor: Ira Zahorsky

Die Fujifilm X-T3 kommt in einem robusten Magnesiumgehäuse in den Farben Silber und Schwarz.
Die Fujifilm X-T3 kommt in einem robusten Magnesiumgehäuse in den Farben Silber und Schwarz. (Bild: Fujifilm)

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Fujifilm bringt mit dem Modell X-T3 eine spiegellose Systemkamera auf den Markt, die mit der vierten Generation der X-Prozessor-Serie ausgestattet ist. Dieser Prozessor soll eine rund dreimal schnellere Bildverarbeitungsgeschwindigkeit bieten als andere, derzeit erhältliche Modelle.

Der neue Prozessor der Fujifilm X-T3 soll nicht nur die Genauigkeit und Geschwindigkeit des Autofokus verbessern, sondern auch eine 4K/60P 10-Bit-Ausgabe liefern, was ebenso wie der Filmsimulationsmodus „Eterna“ speziell professionelle Filmer ansprechen soll. Zudem ist der Prozessor laut Herstellerangaben dazu geeignet, komplexe Bildverarbeitungsaufgaben schnell zu erledigen.

Bei der X-T3 hat der Hersteller großen Wert auf die Videofunktionen gelegt. Neben den bereits oben erwähnten Vorteilen ermöglicht die spiegellose Systemkamera auch eine 4K/60P 4:2:2 10-Bit HDMI-Ausgabe. Unterstützte Videoformate umfassen den weit verbreiteten Standard H.264/MPEG-4 AVC sowie H.265/HEVC für größere Datenkompression. Bis Ende 2018 soll außerdem ein Firmware-Update veröffentlicht werden, das die Videoaufzeichnung im Hybrid Log Gamma (HLG) möglich macht sowie Filmsimulation und F-Log-Material gleichzeitig ausgeben kann. Die Einführung der neuen Funktion „4K Interframe Rauschminderung“ soll das Rauschen um etwa das Äquivalent von zwei Blendenstufen verringern. Die Mindestempfindlichkeit für die Aufnahme von F-Log- und DR400%-Material wurde auf ISO 640 verbessert.

Auch der X-Trans-CMOS-Sensor der Fujifilm X-T3 startet in die vierte Generation. Er löst mit 26,1 MP auf, soll aber dennoch nur ein geringes Bildrauschen produzieren. Der rückwärtig belichtete APS-C-Sensor verfügt über 2,16 Millionen Phasendetektionspixel, die zudem über die komplette Oberfläche des Sensors verteilt sind. Der Phasendetektionsautofokus wurde auf -3 EV erweitert, um auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut fokussieren zu können. Die niedrigste ISO beträgt 160, die höchste ISO-Empfindlichkeit liegt bei 51.200.

Weitere Ausstattung

Die Fujifilm X-T3 verfügt über ein 3 Zoll großes klapp- und schwenkbares Touch-Display sowie einen elektronischen Sucher mit einer Auflösung von 3,7 MP, einer 0,75-fachen Vergrößerung und einem arretierbaren Dioptrienausgleich. Eine interessante neue Funktion, die sich aber vermutlich eher für ungeübtere Fotografen eignet, ist „Pre-Aufnahme“: Sobald der Auslöser halb gedrückt wird, beginnt die Kamera zu fotografieren. Versierte Fotografen könnte diese Funktion eher irritieren.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell, der X-T2, hat Fujifilm bei der X-T3 für die Videoaufzeichnung erforderliche Anschlüsse wie Kopfhörerbuchse, Mikrofon-Eingang und HDMI-Ausgang direkt ins Kameragehäuse verlegt. Die Abdeckung für die Anschlüsse ist abnehmbar. Weiterhin ist ein USB-C-Anschluss und WLAN-Konnektivität vorhanden.

Die spiegellose Systemkamera ist spritzwasser- und staubgeschützt und kälteresistent bis minus 10 Grad. Es gibt einen Dual-Speicherkartenslot sowie zahlreiche kreative Filmmodi und Filtereffekte.

Preise und Verfügbarkeit

Die Fujifilm X-T3 ist ab sofort zu einer UVP von 1.499 Euro in den Farben Schwarz und Silber erhältlich. Mit dem Objektiv Fujinon XF18-55mm F2.8-4 R LM OIS kostet die Systemkamera 1.899 Euro (UVP). Als optionales Zubehör gibt es einen vertikalen Batteriegriff, eine Ledertasche, einen Handgriff, ein Cover Kit sowie einen Fernauslöser.

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