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Das Credo „Mehr Hardware“ stößt an harte Grenzen

Von Dr. Stefan Riedl 8 min Lesedauer

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Früher ließ sich fehlende Effizienz in der IT oft durch den Zukauf neuer Server kompensieren. Heute stoßen Unternehmen dabei an harte Grenzen: Kosten und Verfügbarkeit. Björn Brundert, CTO Zentraleuropa bei Broadcom, lotet aus, was das für den Markt bedeutet.

Automatisierung soll aus der Cloud-Komplexitätsfalle helfen und vorhandene Hardware effizienter nutzbar machen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Automatisierung soll aus der Cloud-Komplexitätsfalle helfen und vorhandene Hardware effizienter nutzbar machen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Das Problemlösungsschema in der Skalierung „Mehr Hardware kaufen“ hat aktuell wirtschaftlich und praktisch ein Problem. Auf der einen Seite steigen die Preise beispielsweise bei Standard-DDR5-RAM, mit seinen extreme Preissprüngen, was die Gesamtsystemkosten für neue Server massiv verteuert. Verschärft wird das durch ausverkaufte Bestände und lange Lieferzeiten. Das Entscheidende in dieser Gesamtgemengelage ist aus der Perspektive von Björn Brundert, Chief Technology Officer (CTO) Zentraleuropa bei Broadcom, dass man in Analystenkreisen und ebenso bei Broadcom in dem Zusammenhang keinen vorübergehenden Engpass in der Lieferkette sieht, sondern eine strukturelle und langfristige Verschiebung. „Die logische Konsequenz daraus ist“, so der Manager, „dass die Software-Schicht nun die Aufgabe übernehmen muss, das absolute Maximum aus den bestehenden Systemen herauszuholen.“

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