Projektgeschäft im KI-Zeitalter
IT-Dienstleister müssen die „Blackbox KI“ ausleuchten können

Von Dr. Stefan Riedl 3 min Lesedauer

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Mit Künstlicher Intelligenz ändern sich die Zeiten – und damit auch das Projektgeschäft. Neben den technischen Möglichkeiten rücken für IT-Dienstleister zunehmend Fragen rund um Compliance, Datenschutz und Verantwortung in den Mittelpunkt.

Die entscheidenden Fragen sind oft nicht mehr technischer Natur, denn in Projekten rund um KI geht es häufig um Compliance-Angelegenheiten.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Die entscheidenden Fragen sind oft nicht mehr technischer Natur, denn in Projekten rund um KI geht es häufig um Compliance-Angelegenheiten.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Wer den zweiten Schritt vor dem ersten macht, kommt ins Stolpern. Das gilt auch für die Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Gerade im Umgang mit Dokumenten bietet KI viele Möglichkeiten. Gleichzeitig ist klar: Man kann nicht einfach mir nichts, dir nichts die nächste KI-Anwendung einführen. Vorab gilt es, wichtige Fragen zu klären. Der erste Ansprechpartner dafür ist der Channel. Paul Jackson, Director EMEA Channel bei Foxit, kennt das Marktumfeld und die Verkaufspraxis im indirekten Vertrieb rund um Dokumentenmanagement.

Die Blackbox „KI“ ausleuchten

Eine der ersten Fragen, die Unternehmen auf den Nägeln brennt, lautet seiner Erfahrung nach: „Was passiert mit unseren Daten, wenn die KI ein Dokument verarbeitet?“ Denn Unternehmen wollen wissen, ob sensible Informationen das Land oder die Region verlassen und ob sie möglicherweise zum Training eines KI-Modells genutzt werden. Gerade in Deutschland spielen laut Jackson die DSGVO und die Sorge vor Datenlecks eine große Rolle. Viele Unternehmen würden deshalb weiterhin auf On-Premises-Lösungen setzen. Je nach Anforderungen kommen aber auch lokale Cloud-Umgebungen oder private, abgesicherte Cloud-Lösungen infrage.

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