Einer der weltweit größten Value Added Distributoren Computerlinks heißt künftig Arrow

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

IT-BUSINESS traf den Arrow-EMEA-Chef Laurent Sadoun und den Deutschland-Chef von Arrow ECS, Richard Hellmeier. Dabei ging es um zukünftige Strategien, vor allem aber über die Integration des im vergangenen Sommer gekauften Security-Distributors Computerlinks.

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Laurent Sadoun (li.), President EMEA & Global Services bei Arrow ECS, und Richard Hellmeier, Manging Director bei Arrow ECS
Laurent Sadoun (li.), President EMEA & Global Services bei Arrow ECS, und Richard Hellmeier, Manging Director bei Arrow ECS
(IT-BUSINESS/Sarah Maier)

Was passiert, wenn ein auf Infrastruktur spezialisierter Value Added Distributor (VAD) einen auf Security spezialisierten VAD kauft, wie im Fall von Arrow ECS und Computerlinks? Das Interesse der Händler dürfte sich darauf beziehen, ob das Mehrwertversprechen und die Qualität der Services gehalten werden kann.

„Ja, wir werden auch weiterhin unser Bestes tun, um das bisher getrennte Portfolio an Netzwerk- und Security-Lösungen zu vertreiben“, verspricht Laurent Sadoun, President EMEA & Clobal Services bei Arrow ECS. „Arrow ECS ist einer der größten Value Added Distributoren weltweit. Computerlinks wird davon profitieren.“

Eine Organisation

Die Integration von Computerlinks verlaufe sehr gut. Ab dem 1. April wird der Security-Spezialist in Deutschland unter dem Namen Arrow ECS firmieren. In anderen Ländern soll es dann Ende April soweit sein. Dennoch sollen die Spezialisten der beiden nun zusammengeführten Organisationen unter einem einheitlichen Sales Team, weiterhin ihren jeweiligen Fokus Sicherheit beziehungsweise Netzwerk behalten. Entlassungen im Front-End soll es deshalb keine geben, da sich hier kaum Überschneidungen ergeben. Im Backoffice wird es jedoch „marginale“ personelle Veränderungen geben, da durch die Synergienutzung beispielsweise „nur ein Finanzleiter oder Marketing-Leiter gebraucht wird“.

Auch die bisherigen Standorte Fürstenfeldbruck für Arrow und München für Computerlinks bleiben erhalten. „Es kann Änderungen diesbezüglich geben, sofern wir einen Ort finden, der unseren Ansprüchen besser entgegen kommt. Aber die Suche danach ist momentan keine unserer Prioritäten“, so Sadoun.

Derzeit ist man dabei, die Herstellerverträge von Computerlinks zu Arrow zu übertragen. „Bisher haben wir nur gutes Feedback von den Herstellern zu der Akquisition erhalten“, freut sich Soudan.

Entgegen erster Meldungen, dass der ehemalige Computerlinks-Gründer und -Vorstandschef Stephan Link an die Spitze der Landesgesellschaft rückt, ist Richard Hellmeier als Manging Director für das Deutschlandgeschäft zuständig. Link ist Mitglied des europäischen Management-Komittees und steht in dieser Funktion Sadoun beratend zur Seite.

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