Trends bei Digicams

Bridgekameras und breite Displays kurbeln das Geschäft an

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Expertenmeinung von Michael Binkert, Geschäftsführer von BHS Binkert

Michael Binkert, Geschäftsführer von BHS Binkert (Archiv: Vogel Business Media)

Die Trennungslinien zwischen Profihardware und Gebrauchskamera für den Laien verlaufen nicht mehr so eindeutig wie früher. Man muss nur auf den DSLR-Bereich schauen, das ist ja inzwischen ein Massenmarkt geworden. Noch nie gab es ein so breites Angebot an so hoher Qualität zu so geringen Preisen. Hier hat es der Fachhändler im Vergleich zum Retailer natürlich schwerer, große Stückzahlen durchzuschieben. Deshalb sollte er einen Schwerpunkt dort setzen, wo Know-how und Beratungskompetenz gefragt sind, also beim Zubehör, das für die richtig guten Bilder sorgt: Objektive, Farbfilter, Blitze, Stative sowie passende Software zur Bildbearbeitung. Nach unserer Erfahrung gibt es im Zubehörmarkt noch viel Potenzial für gute Umsätze.

Expertenmeinung von Oliver Knipp, Manager Business Development bei Canon

Oliver Knipp, Manager Business Development bei Canon (Archiv: Vogel Business Media)

Für IT-Fachhändler bieten sich Kompaktkameras und Spiegelreflex-Sets an, die gut bevorratet werden können. Es lohnt sich, die Zielgruppe auf deren Bedürfnisse hin zu analysieren und das Sortiment dahingehend aufzubauen: Architekten legen Wert auf Weitwinkel für die Erfassung von Innenräumen. Für Gutachter mögen schwenkbare Displays nützlich sein. Beim IT-Handel steht weniger die Kreativität im Vordergrund, als die Lösung von Aufgaben.

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