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Business Continuity

Subscription-Modell statt ewiger Lizenz

Bei Software-Abos scheiden sich die Geister

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Software per Abo und dann aus der Cloud – bei diesem Thema gibt es viel zu berücksichtigen und zu kalkulieren.
Software per Abo und dann aus der Cloud – bei diesem Thema gibt es viel zu berücksichtigen und zu kalkulieren. (© lassedesignen - Fotolia.com)

Eine von Corel in Auftrag gegebene Studie legt nahe, dass Hersteller wie Adobe, die stark auf Software-Abos setzen, am Kunden vorbei agieren. Das Thema hat aber viele Facetten: Firmenkunden können aus der Cloud häufig Zusatznutzen ziehen und auch Versionsüberspringer und Supportkosten sind Einflussfaktoren in der Gesamtbetrachtung.

Hinter dem Begriff „Kundenorientierung“ verbirgt sich eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Das, was der Kunde will, sollte man anbieten und zwar so, wie es der Kunde will. Dann kann man es ihm verkaufen. In der Betriebswirtschaftslehre ist die Kundenorientierung so etwas wie eine heilige Kuh, über die viel geschrieben wurde. Unternehmensprozesse sollen möglichst so aufgebaut sein, dass Kundenwünsche möglichst früh bei Entscheidungen eingebunden werden. Und im Marketing gilt, dass Kunden die Produkte und Dienstleistungen so präsentiert werden, dass sie ihre Wünsche und Bedürfnisse erfüllt sehen.

Cloud-Studie

Folgt man den Ergebnissen einer aktuellen Studie der Marktforscher von Innofact, könnte man meinen, dass es der „heiligen Kuh“ Kundenorientierung beim Thema Cloud gerade an den Kragen geht. Für die Umfrage wurden 1.009 Personen in Deutschland im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Die im Hinblick auf Geschlecht, Alter und Region bevölkerungs-repräsentative Erhebung wurde von Corel in Auftrag gegeben.

Skeptische Consumer

Eines der zentralen Ergebnisse der Umfrage in Deutschland: Gerade mal ein Prozent der Befragten will eine Software mieten und dafür monatliche oder jährliche Raten zahlen.

Bei Corel interpretiert man die Ergebnisse (siehe Kasten) so: Eines der Hauptergebnisse sei der breite Wunsch, Software physisch zu besitzen, denn 62 Prozent der Befragten entschieden sich beim letzten Kauf von Anwendungssoftware für ein Boxprodukt. Und auch beim nächsten Softwarekauf möchten sie ihren Erwerb „in der Hand halten können“.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die Umfrageergebnisse.

Ergänzendes zum Thema
 
Umfrageergebnisse

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